Bauernblog

Nachhaltigkeit in Landwirtschaft und Futtermittelindustrie

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Hier nun der zweite Bericht zur FEFAC Konferenz in Hamburg.
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Am Nachmittag des 10. Juni stand das Thema Nachhaltigkeit auf der Agenda. Es sprachen Keith Kenny, Seniordirektor McDonalds Europe, Nicolaj Christoffersen, Geschäftsführer der Abteilung Schweinefleisch, Danske Slagterier und Anna Flysjö, Corporate Quality, Environment, Health & Safety, Arla Foods.
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Der Titel des Vortrags von Keith Kenny, Mc Donald´s lautete: “Nachhaltigkeitskriterien für die Erzeugung tierischer Lebensmittel und ihrer Vorstufen.” Nach einer Einführung in die Bedeutung von Europa für Mc Donald´s ( 2. größter Absatzmarkt mit 6.600 Restaurants) und die Bedeutung als Arbeitgeber (285.000 Angestellte) zeigte er den Weg auf, wie Mc Donald´s seine Philosophie von “Fast Food” zu “good Food fast” änderte.
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Seine Nachhaltigkeitsbemühungen fasst Mc Donalds mit 3 E´s zusammen:
  • Ethical -> menschliches Wohlergehen, Tiergesundheit, Geschäftsethik und Lieferantenbeziehungen
  • Environmental -> Klimawandel, Ressourcen, Agrar Technologie, Schutz des Ökosystems, Abfall
  • Economic -> Lokales Engagement, Sicherheit für die Produzenten hinsichtlich Einkommen und Marktzugang

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Zukunft in Landwirtschaft und Futtermittelindustrie

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“Nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit für die Tierhaltung und Futtermittelindustrie in Europa“ lautet das Thema des 25. FEFAC-Kongresses, der in diesem Jahr in Hamburg stattfand. FEFAC ist der  Dachverband der europäischen Mischfutterhersteller. Gegründet wurde er  1959 von Berufsverbänden aus 5 EU-Ländern. Heute  zählen 21 nationale Mischfutterverbände zu den Mitgliedern.

Den 250 Teilnehmern des Kongresses wurde ein anspruchsvolles Programm geboten. Nach der Begrüßung durch den DVT Präsidenten Helmut Wulf und dem FEFAC Präsidenten Pedro Correra de Barros und einem Grußwort von Dr Walter Töpner, BMELV widmeten sich die Redner des Vormittags den Themen Wettbewerb und Nachhaltigkeit.

“Doom & Gloom or a silver lining?” also Untergang oder Silberstreif, darauf versuchten Herman Versteiljen, Direktor Agrarmärkte bei der EU Kommission, Udo Folgart, Vizepräsident Deutscher Bauernverband und Dr Klaus-Dieter Schuhmacher von Alfred C Toepfer International eine Antwort zu finden.

Herman Versteiljen betonte, dass der EU Kommission daran gelegen ist, die Postion der Landwirte gegenüber den Abnehmern (zu 60% sind dies Genossenschaften) zu stärken. Für die dazu notwendige Gruppenbildung solle von Seiten der Kartellbehörden Ausnahmen gemacht werden. Aber auch die Einführung von Milchtermingeschäften, wie sie in den USA schon integraler Bestandteil des Marktgeschehens sind, soll die Milchmärkte stabilisieren.

Nicht positiv beurteilte er  die Verlagerung der Entscheidungen, weg vom Rat hin zu den einzelnen Mitgliedsländern durch die  Verträge von Lissabon. Dies  führe u.a. dazu,  dass Entscheidungen jetzt bis zu 2 Jahren dauern können, statt wie bisher innerhalb eines halben Jahres umgesetzt zu werden.

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