Bauernblog

Weltschulmilchtag feiert 10-jähriges Jubiläum

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Am 29. September findet der 11. Weltschulmilchtag statt. Besonders in Deutschland wird die Initiative Schulmilch immer wieder heiß diskutiert. Während in anderen Ländern wie z.B. Schweden die Beteiligung stetig steigt, liegt in Deutschland der Anteil bei etwa 6%, was im Vergleich eher gering ist. Rückläufig ist dies seit dem Jahr 2000, da die Förder-
gelder hier um 40 % gekürzt wurden. Somit wurde die Schulmilch wesentlich teurer und das Interesse war rückläufig. Studien zeigen,
das bei einer  kostenlosen Verteilung der Verbrauch steigt, dies liegt
auch daran, dass  dann ein wesentlicher Arbeitsaufwand durch das Einsammeln des Schulmilchgeldes, für die Lehrer entfällt. Weiterlesen

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Das Vogesenrind

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Wandert man in den Vogesen, bekommt man eine Kuhrasse zu Gesicht, die sehr selten ist: das Vogesenrind auf französisch Vosgienne.

Ihren Ursprung hat die Rasse wahrscheinlich in Skandinavien und soll im 30 jährigen Krieg von den Kampftruppen mitgebracht worden sein. Die recht anspruchslose Rasse wurde in den Vogesen heimisch und zählte zu Anfang des 20. Jahrhunderts rund 125.000 Tiere. 2 Weltkriege und das Aufkommen von Rassen mit einer höheren Milchleistung, führte fast zum Aussterben dieser wunderschönen Kühe, die durch ihren weißen Rücken und den unregelmäßig schwarz gefleckten  Körper und das ganz eigenwillig schwarz gefleckte Gesicht eine ganz besondere Zeichnung aufweisen Sogar die Zitzen sind nicht wie bei anderen Rassen rosa, sonder schwarz. Der Vorteil dabei ist, dass die Vogesenrinder sich im Sommer keinen Sonnenbrand an den Eutern zuziehen.

Die Erhaltung der Art wird von der  EU und dem französischen Staat gefördert und die Anzahl der Tiere ist von ihrem Tiefpunkt von 3.000 Tieren wieder auf stattliche 10.000 angewachsen.

In den Vogesen wird aus der Milch der Vogesenrinder der berühmte Münster gemacht, den man hier nicht nur als reifen, stark riechenden Käse bekommt, sondern in jedem Reifegrad. In einer Ferme Auberge also Bauernhöfen mit angeschlossener Gaststätte auch schon mal als 1 Tag alter Frischkäse, verfeinert mit Kirschwasser. Sehr empfehlenswert.

Heute findet man das Vogesenrind vor allem in Elsass und Lothringen, aber auch bei uns im Saarland unterhält die Naturlandstiftung Saar (NLS) mit Bundesmitteln im Naturschutzgebiet Wolferskopf eine Herde mit Vogesenrindern.Mehr zum Vogesenrind auf der offizielen Seite:

Race Vosgienne

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Getreideernte 2010 – schwierigstes Jahr für die Müller seit Jahrzehnten

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Die Getreideernte 2010 ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Der wochenlange Regen hat den Bauern – und noch viel mehr den Müllern – ein sehr schwieriges Erntejahr gebracht. Viele Müller sprechen von der schlechtesten Ernte seit Jahrzehnten und meinen damit in erster Linie die Qualität des Brotgetreides.

In diesem Jahr werden voraussichtlich rund 23 Mio. t Weizen und 3 Mio. t Roggen geerntet, das sind etwa 10 % weniger Brotgetreide als im Vorjahr. Die Mühlen vermahlen knapp ein Drittel des in Deutschland geernteten Weizens und Roggens. In normalen Erntejahren können die Mühlen das beste Getreide für ihre Kunden auswählen. 2010 dürften keine 8 Mio. t mühlenfähiges Getreide gedroschen worden sein.

Das Wetter hat in diesem Jahr viele Kapriolen geschlagen: Den sehr kalten und langen Winter haben die Getreidebestände gut überstanden. Mitte Juni hatten sie den Entwicklungsrückstand so gut wie aufgeholt, die Aussichten auf die Ernte waren gut. Dann wurde es in weiten Teilen Europas sehr heiß. Auf den leichten, sandigen Böden bekamen die Bestände erste Probleme mit der Trockenheit. In der zweiten Juliwoche löste die Hitzewelle auf den Getreidemärkten eine regelrechte „Rallye“ aus. Erste Hinweise auf massive Ertragseinbußen in Deutschland, Frankreich und den Schwarzmeerländern zeichneten sich hier bereits ab. Darauf folgender Starkregen und Unwetter setzten den bereits erntereifen Getreidebeständen dann stark zu und beeinträchtigten die Erntearbeiten massiv. Die schlechten Ernteaussichten in Russland, in der Schwarzmeerregion und in Europa sowie ein schwacher US-Dollar beförderten steigende Kurse. Ende Juli erreichte der Preis für Weizen über 200 €/t. Mit dem russischen Exportstopp für Getreide stieg er an der europäischen Warenterminbörse mit 233 €/t auf den höchsten Stand seit 28 Monaten. Das unsichere Erntewetter und die ausgedehnten Niederschlagsperioden hielten bis Ende August an und verzögerten die Ernte immer wieder. Zuletzt konnte selbst in den Anbaugebieten für Qualitätsweizen nur noch Futterweizen geerntet werden.

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SR 3 Landpartie 2010

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Zum achten Mal findet in diesem Jahr die SR 3 Landpartie statt. Fünf Höfe, eine Waldarbeitsschule und eine Baumschule öffnen am Sonntag, dem 3. Oktober, ihre Türen für die Besucher.

Mit einem abwechslungsreichem Programm und vielen kulinarischen Köstlichkeiten präsentieren die Betriebe ihre vielfältigen Angebote rund um das Thema Landwirtschaft Weiterlesen