Bauernblog
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Protestschwein vom Aussterben bedroht

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Auf der ganzen Welt haben sich im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Schweinerassen entwickelt. Die Züchtungen richteten sich nach den Bedürfnissen der Menschen und der jeweiligen Zeit und den Umständen. So kam es immer wieder vor, dass sehr populäre Rassen in einigen wenigen Jahren fast ausstarben. Beispielsweise wurden nach dem Weltkrieg
sehr fettreiche Rassen gezüchtet. Diese wurden aber in den späteren Jahrzehnten durch den Verbraucherwunsch nach magerem Fleisch und der „überguten“ Ernährungsgrundlage sehr bald wieder verdrängt. Heute wird Fett gar nicht mehr erwünscht und um dies zu erreichen werden vornehmlich Hybridrassen eingesetzt, da sich die alten Rassen den Speck nicht so ohne weiteres wegzüchten liessen.

Als älteste noch existierende Schweinerasse wird das Maskenschwein angesehen. Es ist über 400 Jahre alt und stammt aus China. In Europa begann man erst Mitte des 18. Jahrhunderts mit der zielgerichteten Züchtung von Schweinerassen. Viele dieser Rassen tauchen heute in der roten Liste bedrohter Tierarten auf.

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Einladung zum 6. Juchem Agrar-Dialog

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Die Juchem-Gruppe lädt Sie sehr herzlich zum 6. Juchem Agrar-Dialog ein:

am:            Mittwoch, 27. Oktober 2010
um:            20.00 Uhr
im:             big Eppel in Eppelborn, Europaplatz 4 (Koßmann-Forum)

 

 

Thema:     Mykotoxine im Getreide
Referent:  Dr. Gerhard Strauß von der Landwirtschaftlichen Untersuchungs-
                      und Forschungsanstalt (LUFA), Speyer

Dr. Gerhard Strauß wird über die aktuelle Situation des Mykotoxin-Befalls im Getreide referieren. In seinen Ausführungen werden mögliche Auswirkungen von kontaminierten Futtermitteln auf die Tiergesundheit sowie neue Erkenntnisse der Mykotoxin-Forschung vorgestellt.
Weiterhin gibt er Hinweise, wie mit kontaminierten Futtermitteln zu verfahren ist oder einem Schimmelpilzbefall und damit erhöhten Mykotoxinkonzentrationen vorgebeugt werden kann.

Im Anschluss an den Vortrag, der etwa 90 Minuten dauern wird, ist bei einem kleinen Imbiss ausreichend Gelegenheit für eine angeregte Diskussion gegeben.

Um besser organisieren zu können, bitten wir Sie um verbindliche Anmeldung unter Telefon: 06881/800-284.

Wir freuen uns, Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

Ihre Juchem-Gruppe

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Vollblut braucht mehr als Pony

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Der Energiebedarf beim Pferd variiert erheblich

Viele Pferde sind deutlich zu dick. Das liegt zum einen daran, dass viele Besitzer es etwas “zu gut” mit ihnen meinen und ihnen letztlich damit schaden. Es gibt aber noch einen anderen Grund, der bei vielen Tieren zu üppigen Rationen geführt hat.

Bisher wurde für Pferde ein konstanter Energieerhaltungsbedarf angenommen. Dabei blieben einige wichtige Faktoren völlig unbeachtet: Unterschiede in der Rasse und im Trainings- und Fütterungszustand führen zu größeren Unterschieden in der stofflichen Zusammensetzung des Körpers. Das wiederum beeinflusst die Höhe des Energiegehaltes für die Erhaltung. Wissenschaftler der Lehrstühle für Tierernährung an den Universitäten München, Leipzig und Rostock führten daher eine größere Literaturstudie durch. Das Ergebnis fordert Flexibilität vom Auge des Herren, das ja bekanntlich das Vieh füttert: der Erhaltungsbedarf von Pferden variiert zwischen 0,34 und 0,74 MJ Umsetzbare Energie pro Kilogramm Metabolische Körpermasse (MJ ME pro kg KM) Für ein übergewichtiges, kaum trainiertes Pony gilt der untere Wert, der obere für ein austrainiertes Vollblutpferd.

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Englischer Humor und Milchvideo

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Gerade wurde das  folgende Werbevideo für die Produkte von Yeo Valley veröffentlicht und schon macht es bei Twitter die Runde. Danke an @FarmersWeekly.

Dabei ist das Produkt für das geworben wird nicht unbedingt “sexy” und das was man aus den deutschen Medien an Milchwerbung kennt nicht wirklich mitreißend. Da kommt dieser englischen Spot doch ganz anders daher.

4 hippe Menschen rappen darin über  ihren Job und ihre Statussymbolen. Statt Porsche Traktor, statt Gucci Kostüm Barbour Jacke und fordern die Zuschauer auf: “Just enjoy the results of what we do with the land” auf deutsch: “Genießt einfach die Resultate aus dem, was wir mit dem Land machen”.  Gedreht wurde das ganze in Somerset.

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