Bauernblog

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Milch und Grünland im Beziehungstest

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Woran die Forscher arbeiten!

Welchen Einfluss das Futter der Milchkühe auf die Qualität der Milch hat, mit dieser Frage beschäftigt sich das Wissenschaftlerteam Prof. Dr. Frieder J. Schwarz, Josef Groß, Claudia Hartl von der Uni Freising-Weihenstephan.   Auf der Jahrestagung des Verbands Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten – kurz VDLUFA – stellten die Wissenschaftler ihr Forschungsfeld vor. Wer über Qualität spreche, der müsse zunächst definieren, was er darunter versteht. Das Team berücksichtigt dabei sowohl hygienische Merkmale als auch die Inhaltsstoffe der Milch, die ihren Nährwert, ihre sensorischen Eigenschaften und nicht zuletzt ihre Verarbeitung beeinflussen.

Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen futtertechnischem Input und milchwirtschaftlichem Output ist schon seit Jahrzehnten ein Gegenstand der Forschung. In den letzten Jahren hat dieser Themenkomplex aber erheblich an Relevanz gewonnen. So steht auch die generelle Wirkung des Grünlands als Futtergrundlage auf die Entwicklung der Milchinhaltsstoffe im Fokus der Forschung. Aus der Perspektive des Gesundheitswerts interessieren die Forscher vor allem die Beziehungen zwischen der Fütterung und den Gehalten der Milch an Vitaminen, Mengen- und Spurenelementen.

Demgegenüber interessieren sich Milchverarbeiter vor allem für die Zusammensetzung der Stickstoffhaltigen Substanzen in der Milch. Neuerdings erhalten die Beziehung zwischen Futter- und Milchqualität auch aus Perspektive der Marketingspezialisten und Produktdesigner eine wachsende Aufmerksamkeit. Im Wettbewerb um die Gunst des Verbrauchers spielen zunehmend auch regionale Aspekte eine Rolle. Vermeintlich kräuterreiche Wiesen sollten gerne auch beim Konsum der Milch erfahrbar – sprich schmeck- und riechbar sein. Vor diesem Hintergrund wird der Erforschung dieser Zusammenhänge in den kommenden Jahren eine wachsende Bedeutung zukommen.

Text: aid

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Subklinische Pansenazidose

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Ein häufiges, aber wenig erkanntes Problem in Kuhställen

Die subklinische Pansenazidose ist eine Pansenübersäuerung, die oft nur auf den zweiten Blick erkannt wird, da die Kühe häufig keine deutlichen Krankheitserscheinungen zeigen. Dennoch sind die Folgen der subklinischen Pansenazidose gravierend und können zu großen Schäden in den Kuhställen führen.

Die nachstehende Übersicht zeigt mögliche Ursachen für diese Erkrankung auf und gibt Hinweise zur Vorbeugung und Therapie. Häufigste Ursache der subklinischen Pansenazidose ist ein Rohfasermangel in der Ration.

Gründe hierfür können sein:

 

  • Zu wenig Rohfaser in der Gesamtration: Zielwert sollte mind. 18 % sein, bei hochleistenden Kühen mind. 16 %.
  • Zu wenig Struktur in der Ration, 2/3 der Rohfaser sollten in strukturierter Form vorliegen, bei hochleistenden Kühen mind. 55%.

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