Bauernblog

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Kuh Cola

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Rinder sind Nutztiere die uns mit vielem versorgen, in erster Linie Milch, Fleisch und Leder. Was man Rindern noch abgewinnen kann, das will ich euch nicht vorenthalten. Im SWR 3 Podcast: Contra aus Umwelt und Ernährung wurde ich aufmerksam auf :

Kuh-Cola

Wer jetzt meint hier könnte es sich vielleicht um eine Milch mit Geschmack handeln irrt. Und ob ihr das Getränk mit dem noch recht harmlos klingenden Namen wirklich konsumieren wollt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Denn hinter Kuh Cola verbirgt sich nichts anderes als Kuh Urin, Zwar gefiltert (wenn man das wirklich gefiltert nennen kann) und mit ein paar Aromen versetzt, aber es ist und bleibt Urin. Ob sich dieses Getränk wirklich durchsetzt? Ich kann es mir nicht vorstellen. Mehr Infos zu dem neuen Modegetränk in Indien findet ihr hier: Indische Kuh-Urin-Cola soll Markt erobern.

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Infos zu Dioxin: Update 11

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Kleine Warenkunde Getreide: Gerste

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Gerste ist nach Weizen die bedeutendste Getreideart in Deutschland. Wintergerste wird vorwiegend als Tierfutter verwendet, Sommergerste dagegen vor allem zum Bierbrauen. Auf dem Acker lässt sich Gerste leicht von anderen Getreidearten unterscheiden. Denn man erkennt die Gerstenhalme schon von Weitem mit bloßem Auge an ihren charakteristischen langen “Grannen”.

Im Handel wird Gerste auch in Form von Mehl, Flocken, Graupen und Grütze angeboten. In der Küche eignen sich Gerstenprodukte für rustikale Suppen und Breigerichte.

Um die für Suppen beliebten Graupen, auch Roll- und Kochgerste genannt, herzustellen, werden die geschälten Gerstenkörner wiederholt geschliffen und poliert. Das Gerstenkorn nimmt dabei eine kugelige Gestalt an. Von grob über mittel bis fein reicht das Graupenangebot. Feinere Sortierungen, die Perlgraupen, teilt man vor dem Schleifvorgang mit Schneidemaschinen in zwei bis vier Stücke. Da bei der Graupenherstellung Frucht- und Samenschale des Korns nahezu vollständig entfernt werden, gehen die wichtigsten Bestandteile der Gerste verloren. Nichts desto trotz hat die Graupe als sättigende Beilage und Suppeneinlage in den unterschiedlichen Regionalküchen ihre Bedeutung.

In der Schweiz schätzt man die Graubündener Gerstensuppe – eine kräftige Gemüsesuppe aus Graupen, Zwiebeln, Lauch, Möhren und Sellerie, die mit einem Eigelb und etwas Sahne gebunden wird.

Auch Anhänger der schnellen Küche sind von Gerste begeistert. Mit der so genannten Schnellkoch-Grütze spart man sich das Einweichen und hat nach dem Aufkochen und Ziehenlassen eine kernige Beilage, die zu Fleisch und Gemüse gegessen werden kann. Besonders bei empfindlichem Magen oder bei zu vielem oder zu fettigem Essen diente früher Gerstenschleim als Hausmittel, das schon Hippokrates bekannt war. Die Schleimstoffe der geschroteten Gerste, die in Wasser zu einem Brei gekocht und dann abgeseiht wird, legen sich schützend um die Magenwand und sollen noch besser wirken als Haferschleim. Da Gerste sehr ballaststoffreich ist, quillt sie im Magen auf und fördert die Verdauung.

Ferner ist Gerste ein wichtiger Bestandteil für Malzkaffee. Die Gerste wird dafür gemälzt, das heißt zum Ankeimen gebracht und gedarrt. Das Malz wird anschließend in Trommeln gemahlen und geröstet. Es bilden sich Geschmacks- und Farbstoffe, die das typische Getreide-Kaffee-Aroma bewirken. Der leicht süßlich-herb schmeckende Gersten- oder Gerstenmalzkaffee ist als Alternative zu Tee ein ideales Getränk, um sich im Winter aufzuwärmen.

aid

Ferkelausflug

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Gut erzogene Schweine

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Die Schweine Brunhilde und Edelgard haben es richtig gut, sie leben in einem hellen Stall, großzügig eingestreut und mit einer überschaubaren Anzahl an Artgenossen.  So weit könnte es jeder Stall mit einer artgerechten Tierhaltung sein, aber in diesem Stall passiert etwas ganz besonderes. Die Schweine erhalten eine individuelle Förderung. In Kleingruppen lernen sie, auf ihren Namen zu hören und einzeln zum Futtertrog zu gehen. Und wie bei den Menschen auch, gibt es Streber und Besserwisser.  Wie man Schweine so erzieht, dass sie gesittet und erst dann zum Futtertrog gehen, wenn sie aufgerufen werden, das erforscht Jasmin Dannenbrink für das  Friedrich-Loeffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit im niedersächsischen Mecklenhorst.

Leider darf man das Video nicht einbinden, aber Brunhilde und Edelgard, die gut erzogenen Schweinedamen könnt ihr sehen bei W wie Wissen : Die Schweineflüsterer und bei 3 SAT: Schweine mit Manieren.

Viele interessante Hintergrundinformationen findet man beim BR: Wie Edelgard und Brunhilde Manieren lernen