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	<title>Bauernblog &#187; 2011 &#187; Juli</title>
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		<title>Bauern Fukushimas stehen vor dem Nichts</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 18:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Juchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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In Deutschland ist sie schon fast vergessen, die Katastrophe von Fukushima. Wie sehr die Bauern davon betroffen wurden und wie sehr die japanischen Nahrungsmittel radioaktiv verseucht sind, davon ist kaum die Rede. Das folgende Video des ZDF gibt einen kleinen Einblick.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><html /><br />
In Deutschland ist sie schon fast vergessen, die Katastrophe von Fukushima. Wie sehr die Bauern davon betroffen wurden und wie sehr die japanischen Nahrungsmittel radioaktiv verseucht sind, davon ist kaum die Rede. Das folgende Video des ZDF gibt einen kleinen Einblick.</p>
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		<title>Milch und Honig, Teil 1</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 13:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Juchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Biene]]></category>
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		<description><![CDATA[Teil 1: Honig:
»Schwarz trage ich nie«, sagt Imker Sven Petersen und zieht behutsam eine Wabe aus dem Bienenstock: »Schwarz mögen die Bienen nicht. Das erinnert sie an den Bären.« Aber auf sein quietschgelbes T-Shirt mit der Biene Maja vorne drauf fliegen sie – im wahrsten Sinne des Wortes. Überall schwirrt und summt es, die Luft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil 1: Honig:</p>
<p>»Schwarz trage ich nie«, sagt Imker Sven Petersen und zieht behutsam eine Wabe aus dem Bienenstock: »Schwarz mögen die Bienen nicht. Das erinnert sie an den Bären.« Aber auf sein quietschgelbes T-Shirt mit der Biene Maja vorne drauf fliegen sie – im wahrsten Sinne des Wortes. Überall schwirrt und summt es, die Luft ist voll von Bienen, sie landen und starten auf seinem T-Shirt, auf seinen Händen, auf seinem Kopf. Petersen trägt keine Handschuhe, keinen Hut, geschweige denn den obligatorischen weißen Imkeranzug. »Die tun nichts«, sagt er zärtlich lächelnd und deutet auf die dunkle summende Traube an der Wabe. »Die sind ganz ruhig.« Sven Petersen hat 25 Bienenvölker, das sind fast anderthalb Millionen Bienen.</p>
<p>Als Imker lebt er in deren Rhythmus. Er füttert sie im Winter, erntet im Sommer ihren Honig und impft die Tiere im Herbst gegen die Varroamilbe. In seinem Erntekeller stehen Stahlschleudern, gelbe Eimer und Kisten mit leeren Honiggläsern. Süßlichherber Duft liegt in der Luft. Vorsichtig entfernt der Imker die äußere Wachsschicht von der Wabe. Vier Waben passen in die Schleuder, die leise zu surren beginnt. Behutsames Anschleudern. Dann volle Kraft. Sekunden später quillt der Honig aus dem Hahn, läuft und läuft. »Wenn ich nur Imker wäre, um Honig zu produzieren, das wäre mir zu wenig«, schreit Petersen gegen das hohe Brummen der Schleuder an. Die eigentliche Ernte ist für ihn die Arbeit mit Kindern. Fast täglich kommen Kindergruppen und verabschieden sich während ihres Besuches in der Imkerei vom Bild der bösen Biene, die nichts als schmerzhafte Stiche verursacht. Stattdessen lernen die Kinder etwas ganz Entscheidendes von den Bienen: perfektes Sozialverhalten. »Bienen gelten in der Mythologie als heilig«, sagt Petersen, »weil sie das Prinzip der Gemeinschaft in Perfektion leben.« Sie sind uneigennützig und tun nur wertvolle Sachen. Die Kinder begreifen das: einer für alle, alle für einen. Wer zusammenarbeitet, schafft mehr. Petersen schwärmt: »Bevor sie gehen, stellen wir uns im Kreis auf und sagen: ›Danke, Biene, danke, dass du den Honig für uns sammelst.‹ Dann machen wir die Augen zu, schweigen ein paar Augenblicke und schicken den Bienen in Gedanken ganz viel Sonnenlicht – weil sie Sonne so gern mögen.« Zweimal wird der Honig gesiebt, dann füllt Imker Petersen die goldgelbe zähe Flüssigkeit in große Eimer. Hier lagert sie einige Tage und muss mit wuchtigen Bewegungen täglich mehrmals gerührt werden. »Der Honig ist in Wirklichkeit nur ein Nebenprodukt.</p>
<p>Die eigentliche Leistung der Bienen besteht im Bestäuben der Pflanzen.« Petersen flüstert fast andächtig. »So ein kleines Tier, das so viel leistet, da kannst du nur mit Ehrfurcht davorstehen.« Etwa tausend Blüten bestäubt die Biene pro Tag, indem sie sich beim Aufsaugen des Nektars ganz nebenbei mit Blütenpollen bepudert. Ein Bienenvolk trägt täglich das Sammelgut für drei bis vier Gläser Honig zusammen. Für Petersen ist das, was die Bienen schaffen, ein großes Wunder. Im November, wenn der Imker Zeit hat für seinen Jahresrückblick, kommt er ins Grübeln. »Im Bienenvolk zeigt sich was Höheres, das man mit Verstand nicht fassen kann und wovor man mit Demut steht. Hinter der Leistung der Bienen steht eine Kraft! In meinen Bienen spiegelt sich Gott wider.«</p>
<p>Veröffentlichung des Textes mit freundlicher Genehmigung:<a href="http://www.anderezeiten.de"> Verein Andere Zeiten.</a> Der Text stammt aus „Magazin zum Kirchenjahr, Heft 03/2010</p>
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		<title>Klinische und subklinische Ketose- erkennen und vorbeugen</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 07:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr Bernhard Rothschild</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Rinder]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Glukosemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Ketose]]></category>
		<category><![CDATA[Milchleistung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ketose ist eine Krankheit, die vor allem bei Kühen zu Laktationsbeginn auftritt.
Ursache der Ketose ist ein Energie-, insbesondere ein Glukosemangel. Dieser wird meist bedingt durch unzureichende Futteraufnahme infolge einer „Grundkrankheit“ (Gebärparese, Mastitis, Endometritis, Labmagenverlagerung, Fremdkörpererkrankung, Lahmheit) oder von Managementfehlern (nicht genügend Fressplätze oder Jungtiere, die von ranghöheren Kühen abgedrängt werden), die zu einer verminderte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die Ketose ist eine Krankheit, die vor allem bei Kühen zu Laktationsbeginn auftritt.</div>
<div>Ursache der Ketose ist ein Energie-, insbesondere ein Glukosemangel. Dieser wird meist bedingt durch unzureichende Futteraufnahme infolge einer „Grundkrankheit“ (Gebärparese, Mastitis, Endometritis, Labmagenverlagerung, Fremdkörpererkrankung, Lahmheit) oder von Managementfehlern (nicht genügend Fressplätze oder Jungtiere, die von ranghöheren Kühen abgedrängt werden), die zu einer verminderte Futteraufnahme führen.</div>
<div>Dieser entstehende Energiemangel führt dazu, dass Körpersubstanz abgebaut wird. In der Leber werden aus abgebautem Körperfett Ketonkörper gebildet, die über Milch und Harn wieder ausgeschieden werden. Typisch für diese Krankheit ist auch der „fruchtige“ Geruch (ähnlich wie der Klebstoff UHU) der Atemluft der Tiere, in der ebenfalls Ketonkörper enthalten sind.</div>
<div>Klinisch zeigen sich nachlassende Milchleistung und Fressunlust; zentralnervöse Symptome verschiedener Ausprägung sind möglich. Besonders gefährdet sind Kühe, die sich vor der Geburt ausgeprägte Fettpolster angelegt haben (Hyperlipomobilisationssyndrom). Eine Therapie der akuten Ketose erfolgt in Form von Glukoseinfusionen oder der oralen Verabreichung glukoplastischer Substanzen.</div>
<div>Hilfreich sind Energietrunks direkt nach dem Kalben (Milkivit Kuhtrank) sowie Gaben von Propylenglycol in den ersten Laktationstagen (bis zu 10 Tage je 250-300 ml/Tag in die Backentasche).<br />
Auf vorbeugende Maßnahmen sowie die Erkennung der subklinischen Ketose soll im Folgenden weiter eingegangen werden.</div>
<div>Die Bedeutung der Rationsgestaltung und des Fütterungsmanagements nimmt mit der Leistung der Kühe zu. Hochleistungskühe sind anfälliger als Kühe mit niedriger Leistung, denn sie müssen in kürzester Zeit die Umstellung von der Trockensteherphase zur Hochleistungskuh meistern. Da die Futteraufnahme der Tiere begrenzt ist, kommt es darauf an, in der Hochlaktation eine Ration mit hochkonzentrierten Nährstoffefuttern anzubieten, ohne eine geordnete Pansenfunktion zu vernachlässigen.</div>
<div>Das heißt:</div>
<div>- nur beste Silagequalitäten (1. und 2. Schnitt),<br />
- eine ausgewogene Rationsgestaltung sowie<br />
- hoch konzentrierte Eiweiß- und Kraftfuttermittel in der Ration.</div>
<div>Wie oben beschreiben, muss ebenfalls darauf geachtet werden, dass die Kuh das Futter auch ausreichend aufnimmt. Lahmheiten, nicht ständige Futterverfügbarkeit, mangelnder Fressplatz etc. hemmen die Futteraufnahme und bringen die Tiere schnell in ein Energiedefizit. Subklinische Ketosen treten nicht mit diesen oben geschilderten ausgeprägten Symptomen auf, jedoch lösen sie zahlreiche Folgekrankheiten aus, die oft nicht mehr mit einer Ketose in Verbindung gebracht werden.</div>
<div>Oft bilden sie ein Bestandsproblem, welches mit einiger Aufmerksamkeit gut erkannt werden kann.</div>
<div>Eine Möglichkeit zur Erkennung einer subklinischen Ketose ist die Auswertung der Milchkontrollberichte. Dort werden die Tiere und deren Leistungen getrennt nach Laktationstagen aufgelistet. Interessant sind dabei besonders die Zahlen der Tiere in den ersten 100 Laktationstagen. Weist die Milchkontrolle hier einen deutlich niedrigeren Eiweißwert als in den beiden letzten Laktationsdritteln auf, kann ein Energiedefizit der Frühlaktierenden vermutet werden.</div>
<div>Aussagekräftig ist auch der Fett : Eiweiß-Quotient in dieser Tiergruppe. Liegt dieser über 1,5 (also sehr hoher Fettgehalt und/oder niedriger Eiweißgehalt, bezogen auf Holstein Frisian Kühe), kann dies auf Probleme in der ketotischen Stoffwechsellage mit starker Fettmobilisation hinweisen. Eine starke Fettmobilisierung ist auch durch Beobachtung der Tiere und mit Hilfe des Body Condition Score gut zu erkennen.</div>
<div>Der Höhepunkt solcher Ketosen liegt meistens in der 3. bis 5. Woche nach der Kalbung.</div>
<div>Sie wirken sich stark negativ auf das Immunsystem der Tiere aus, was zu erhöhter Inzidenz infektionsbedingter Erkrankungen (Mastitis, Endometritis, Klauenerkrankungen etc.) führen kann. Haben Sie in Ihrer Herde Anzeichen einer klinischen oder subklinischen Ketose gefunden, raten wir zu einer Zusammenarbeit mit Ihrem Tierarzt, sowie einer eingehenden Grundfutteruntersuchung und anschließenden Rationsberechnung durch unsere Berater.</div>
<div><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
<div><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Helvetica;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"><span style="font-family: Wingdings; font-size: xx-small;"> </span></span></span></span></span></span></span></div>
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