OK, die LeserInnen dieses Blogs sind ja zum größten Teil Menschen die mit der Materie Landwirtschaft wirklich sehr vertraut ist. Und auch die meisten Laien haben sich noch nicht soweit vom Thema entfernt, dass sie nicht wüssten, dass Milch von der Kuh kommt und Kühe nicht lila sind. Dann hört das “Fachwissen” aber meist schon auf. Dass Kühe nicht ihr Leben lang einfach so Milch geben, sondern gekalbt haben müssen, das ist den meisten Nichtlandwirten nicht mehr bekannt. Aber ich schweife ab, denn eigentlich soll es in diesem Post um ungewöhnliche Verpackungen gehen.
Den Anfang macht die klassische Tetra Pack Milchverpackung, nur dass diesmal weder Vollmilch noch sonst irgendein Milchprodukt drin verpackt ist, sondern Alkohol. Eine wirklich außergewöhnliche Idee. Vielleicht in einem Haushalt mit Kindern nicht empfehlenswert, aber sonst sehr gelungen. Diese Verpackungen sind bisher nur eine Idee von Jörn Beyer, der damit sehr genial zeigt, wie stark ein Markenauftritt sein kann. Mehr dazu unter Jørn (der mir freundlichweise die Nutzung der Bilder erlaubt hat).

In der nächsten Verpackungsvariante wird wirklich Milch abgepackt, dafür aber in einer äußerst ungewöhnlichen Verpackung. Ashley Linnenbank hat für diese Gestaltung einen Design Preis gewonnen und die Verpackung für Halbfett und Vollmilch sowie Kakao wurde in das Buch: “crEATe: Eating Design and Future Food” aufgenommen. Wirklich großartig.

Und als 3. und letztes möchte ich von einer Idee aus unserer nächsten Nachbarschaft berichten. Dort betreibt die Familie Schedler auf dem Dionshof eine Milchtankstelle.
Einen Liter Milch kann man sich dort für einen Euro abfüllen. Entweder in ein mitgebrachtes Gefäß oder in eine vor Ort erhältliche Milchflasche. Die Milch-Tankstelle ist von sieben Uhr morgens bis 21 Uhr geöffnet. Mehr dazu im Artikel der Saarbrücker Zeitung: “Milchtankstelle auf dem Dionshof”.