Bauernblog

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Rohstoffe günstig abzugeben

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Wir haben aus Kontraktüberhängen 75 tons Melasseschnitzel lose (Preis: 18,90 Euro frei Haus) sowie 25 tons Sonnenblumenschrot 30 (Preis: 19,90 Euro frei Haus) abzugeben.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Eckert (mail: je at juchem.de oder Tel: 06881/800-285)

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Landwirtschaft in Kasachstan: Eine Erfolgsgeschichte

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IAMO-Studie zeigt: Agrarboom beseitigt ländliche Armut

Foto: Martin Petrick (IAMO): Direktsaatgeräte steigern Produktivität des kasachischen Getreideanbaus

Halle (Saale), 25. Oktober 2011 – In Kasachstan wurden die Getreideanbauflächen in den vergangenen zehn Jahren um fünf Millionen Hektar ausgeweitet, die Wertschöpfung im Getreidesektor verdoppelt und die ländliche Armut aufgrund zunehmender Knappheit an Arbeitskräften weitgehend beseitigt. Das zeigt eine kürzlich bei der Weltbank in Washington, USA, vorgestellte Studie des Leibniz-Instituts für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO). Künftige Produktivitätssteigerungen erfordern jedoch weitere politische Reformen der Regulierung von Boden- und Kapitalmärkten sowie eine verstärkte Förderung von Ausbildung und Forschung.

Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Grundnahrungsmitteln kommt flächenreichen Exportnationen eine Schlüsselfunktion für die Ernährungssicherung zu. Andererseits warden zunehmend Bedenken laut, dass die weltweite Intensivierung der Agrarproduktion zugunsten von Exportprodukten die Bedürfnisse lokaler Bevölkerungsgruppen nicht ausreichend berücksichtigt.

Vor diesem Hintergrund dokumentiert die vom IAMO vorgelegte Studie die Entwicklung in Kasachstans nördlicher Getreideanbauregion. Anhand zahlreicher bisher unveröffentlichter Statistiken und vor Ort durchgeführten Fallstudien verdeutlichen die Wissenschaftler Martin Petrick, Jürgen Wandel und Katharina Karsten den enormen wirtschaftlichen Aufschwung, den diese dünn besiedelte Region in den vergangenen zehn Jahren erfahren hat.

Während die Getreideanbaufläche um rund 50 Prozent auf 15 Millionen Hektar ausgeweitet wurde, konnte mit Hilfe moderner Agrartechnik und dem zunehmendem Einsatz von Mineraldünger die Wertschöpfung im Agrarsektor zwischen 2001 und 2009 nahezu verdoppelt werden. Eine wichtige Ursache für den beobachteten Agrarboom sind die deutlich gestiegenen Getreidepreise. „Zu unserem Erstaunen kletterten die Löhne für Landarbeiter in den vergangenen zehn Jahren jedoch etwa doppelt so schnell wie die Getreidepreise“, erläutert der Leiter der Studie Dr. Martin Petrick. Produktivitätsgewinne und hohe Getreidepreise in dieser von Agrarunternehmen auf Lohnbasis dominierten Region werden an die Arbeiter weitergegeben. Ausschlaggebend für die Steigerung der ländlichen Einkommen auf breiter Basis sei die zunehmende Knappheit an Arbeitskräften.

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Rasanter Strukturwandel in der Mühlenbranche

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19.10.2011 Mit der Vermahlung von rund 8,2 Mio. t Brotgetreide sind die Müllereien ein wichtiger Partner der Landwirtschaft. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, werde damit ein Drittel der Weizen- und Roggenernte von Deutschen Mühlen zu Mehl veredelt. Die Getreidemühlen in Deutschland erwirtschafteten 2009 mit etwa 6 000 Beschäftigten einen Umsatz von 1,8 Mrd. €.

Nur 5 % der Mahlerzeugnisse werden nach RLV-Angaben an den privaten Endverbraucher abgesetzt. 90 % des Inlandabsatzes deutscher Mühlen gingen an Backbetriebe, die restlichen 5 % an Stärke- und Teigwarenhersteller. Die Konzentration auf der Abnehmerseite, insbesondere bei der Brotindustrie und im Lebensmitteleinzelhandel, habe die Mühlenbranche in den letzten Jahren unter einen erheblichen Wettbewerbsdruck gesetzt, hebt der RLV hervor.

Die jetzige Struktur der deutschen Mühlenwirtschaft sei das Ergebnis einer jahrzehntelangen Verdrängung. Habe es 1950/51 in Deutschland noch 18 935 Mühlen gegeben, seien es heute noch 262 Mühlen, die mindestens 500 t vermahlen. 44 große Mühlen mit einer Jahresvermahlung von 50 000 t und mehr hätten einen Anteil an der Gesamtvermarktung von 82 %.

Text und Bild: Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV)

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Milch kommt aus der Tüte

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OK, die LeserInnen dieses Blogs sind ja zum größten Teil Menschen die mit der Materie Landwirtschaft wirklich sehr vertraut ist. Und auch die meisten Laien haben sich noch nicht soweit vom Thema entfernt, dass sie nicht wüssten, dass Milch von der Kuh kommt und Kühe nicht lila sind. Dann hört das “Fachwissen” aber meist schon auf. Dass Kühe nicht ihr Leben lang einfach so Milch geben, sondern gekalbt haben müssen, das ist den meisten Nichtlandwirten nicht mehr bekannt. Aber ich schweife ab, denn eigentlich soll es in diesem Post um ungewöhnliche Verpackungen gehen.

Den Anfang macht die klassische Tetra Pack Milchverpackung, nur dass diesmal weder Vollmilch noch sonst irgendein Milchprodukt drin verpackt ist, sondern Alkohol. Eine wirklich außergewöhnliche Idee. Vielleicht in einem Haushalt mit Kindern nicht empfehlenswert, aber sonst sehr gelungen. Diese Verpackungen sind bisher nur eine Idee von Jörn Beyer, der damit sehr genial zeigt, wie stark ein Markenauftritt sein kann. Mehr dazu unter Jørn (der mir freundlichweise die Nutzung der Bilder erlaubt hat).

In der nächsten Verpackungsvariante wird wirklich Milch abgepackt, dafür aber in einer äußerst ungewöhnlichen Verpackung. Ashley Linnenbank hat für diese Gestaltung einen Design Preis gewonnen und die Verpackung für Halbfett und Vollmilch sowie Kakao wurde in das Buch: “crEATe: Eating Design and Future Food” aufgenommen. Wirklich großartig.

Und als 3. und letztes möchte ich von einer Idee aus unserer nächsten Nachbarschaft berichten. Dort betreibt die Familie Schedler auf dem Dionshof eine Milchtankstelle.

Einen Liter Milch kann man sich dort für einen Euro abfüllen. Entweder in ein mitgebrachtes Gefäß oder in eine vor Ort erhältliche Milchflasche. Die Milch-Tankstelle ist von sieben Uhr morgens bis 21 Uhr geöffnet.  Mehr dazu im Artikel der Saarbrücker Zeitung: “Milchtankstelle auf dem Dionshof”.