Bauernblog

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Podiumsdiskussion im TECHNOSEUM über die Lebensmittelproduktion

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©TECHNOSEUM

Die deutsche Öffentlichkeit steht der Gentechnik häufig kritisch gegenüber; stattdessen haben Produkte aus ökologischer Landwirtschaft Konjunktur.  Doch ist „Bio“ womöglich bloß das Luxus-Label für eine westlich-elitäre Welt, während der Hunger andernorts zunimmt, und damit die Notwendigkeit der Ertragssteigerung? Und wie nachhaltig können Bio-Produkte noch sein, wenn sie in jedem Discounter zu haben sind? Die Podiumsdiskussion am 23. Mai im TECHNOSEUM bringt nicht nur namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, sondern verschränkt auch die Debatten rund um die Gentechnik und um die Bio-Branche miteinander. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „Unser täglich Brot … Die Industrialisierung der Ernährung“, die noch bis zum 10. Juni im TECHNOSEUM zu sehen ist. Beginn ist um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei

Für einen vielseitigen Meinungsaustausch ist gesorgt: Als Vertreter der Industrie nimmt Volker Hoch-Achelpöhler teil, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e.V., während Joachim Rukwied, Präsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, die Situation der deutschen Landwirtschaft vor dem Hintergrund von wachsendem Wettbewerb, EU-Subventionen und Nachwuchsproblemen schildert. Aus der Perspektive ökologisch orientierter Bauern, Erzeuger und Händler argumentiert Dr. Felix Prinz von Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes ökologischer Lebensmittelwirtschaft. Prof. Dr. Harald von Witzke von der HU Berlin lenkt den Blick auf die internationalen Verflechtungen der Nahrungsmittelherstellung; Prof. Dr. Claudia Neu von der Hochschule Niederrhein wiederum beschäftigt sich mit dem Konsumverhalten der Verbraucher, wenn es um den Kauf von Lebensmitteln geht. Die Moderation übernimmt der Wissenschaftsjournalist Gabor Páal vom SWR.

www.technoseum.de

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Fragen an den Autor: Bodenrausch

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Buchcover: Eichborn Verlag

Am Sonntag, 6. Mai 2012 auf SR 2 Kulturradio in “Fragen an den Autor”: Dr. Wilfried Bommer im Gespräch mit Jürgen Albers zu seinem Buch “Bodenrausch. Die globale Jagd nach den Äckern der Welt”. Ab Montag auch nachzuhören mit dem SR 2-Podcast.

Link zur Sendung: Bodenrausch.

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Bekämpfung der Herkulesstauden jetzt planen und beginnen

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Im Juni ist die Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum) gut an der Blüte zu erkennen, für eine sinnvolle Bekämpfung ist es sehr spät.

Mit Beginn der Vegetation treiben auch die Herkulesstauden wieder schnell und kräftig aus. Ihre große Blattmasse bildet die Pflanze Ende April bis Ende Mai; im Juni schiebt sie den gewaltigen Blütenstängel drei bis vier Meter in die Höhe. Wie der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mitteilt, ist dann die Herkulesstaude zwar besonders gut zu erkennen, für eine sinnvolle Bekämpfung ist es aber schon recht spät.

Denn die alten Pflanzen sterben nach der Blüte im Spätsommer ab, die Samen reifen sehr schnell und fallen aus. Eine geplante und effektive Bekämpfung muss also jetzt im Frühjahr beginnen und möglichst vor der Blüte Ende Juni abgeschlossen sein.

Der Pflanzenschutzdienst hat gemeinsam mit einigen Kommunen und Kreisen sowie dem Landesbetrieb Straßen NRW ein Informationsblatt zusammengestellt. In einer Präsentation werden auch die verschiedenen Möglichkeiten der Bekämpfung erklärt. Sehr effektiv lassen sich Einzelpflanzen bis hin zu mittleren Beständen mit einem scharfen Spaten etwa 10 bis 15 cm unter der Bodenoberfläche ausstechen.

Der Riesen-Bärenklau, wie die Herkulesstaude auch genannt wird, gehört zu den invasiven Neophyten und breitet sich seit Jahren immer stärker aus. Die Staude vermehrt sich durch 10 000 bis 50 000 Samen, die bis zu zehn Jahren keimfähig sind. Diese leichten und schwimmfähigen Samen werden besonders entlang von Gewässern mit den Überschwemmungsgebieten sowie durch Verwirbelung entlang der Straßen und Gleise verbreitet. Die Zunahme an Brachflächen, Uferrandstreifen und Industriebrachen fördert die Ausbreitung, wenn dort nicht konsequent die ersten Pflanzen bekämpft werden. Durch eine dichte Grasnarbe lassen sich die am Boden liegenden Samen gut unterdrücken teilt der Pflanzenschutzdienst weiter mit.

Die Herkulesstaude ist auch für die Gesundheit des Menschen gefährlich. Der Saft aller Pflanzenteile enthält photosensibilisierende Substanzen, die in Verbindung mit der UV-Strahlung des Sonnenlichts zu schweren, verbrennungsähnlichen Erscheinungen auf der Haut führen können. Die größte Gefährdung besteht direkt nach Hautkontakt. Symptome wie Hautrötungen entstehen nach etwa 24 Stunden. Betroffene Stellen heilen erst nach Wochen ab; oft bleiben jahrelang Pigmentstörungen zurück. Daher muss bei der Bekämpfung der Herkulesstaude der menschliche Körper unbedingt geschützt werden. Umfangreiche Informationen finden Sie hier:

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Foto: Agrar TV News

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Besser Fernsehen

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Im Fernsehen kommt nur Schrott? Naja zum allergrößten Teil könnte man das wirklich meinen, wenn man sich durch die gängigen Kanäle zappt oder einen flüchtigen Blick ins Programmheft wirft. Das Fernsehen im Bereich Landwirtschaft mehr zu bieten hat, als die unsägliche Serie: Bauer sucht Frau, zeigt die Seite Agrar TV News. Dort stellt der Dipl. Ing. Agrar Peter H. Boley die wichtigsten Sendungen aus dem Bereich Landwirtschaft und Ernährung zusammen.

Und selbst wenn man den Sender nicht direkt auf dem heimischen Fernseher empfangen kann. Die meisten Sender haben heute eine Mediathek, in der man die Sendungen zu einem Zeitpunkt seiner Wahl anschauen kann.

Also, vorbeisurfen lohnt sich und am besten gleich den Newsletter abonnieren, der zeigt pünktlich zum Monatsanfang was alles Interessantes auf dem Programm steht.