Raps statt Importsoja
Kosten der Milchproduktion senken
(aid) – Milchviehhalter können ihre Kühe bedenkenlos mit heimischem Rapsschrot statt Importsoja füttern. Dadurch lassen sich die Kosten für die Milchproduktion deutlich senken, teilt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen hat der Austausch von Soja gegen Raps selbst bei Hochleistungskühen keine negativen Auswirkungen auf die Futteraufnahme und die Milchleistung. Auch die Inhaltsstoffe der Milch verändern sich nicht wesentlich, hat die Praxis bestätigt. Allerdings hat Rapsschrot einen etwas niedrigeren Energiegehalt, was bei der Rationsmenge berücksichtigt werden sollte. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen empfiehlt, die optimale Zusammensetzung der Futterration von Experten berechnen zu lassen.
Landwirte, die Rapsschrot statt Sojaschrot verwenden, können die Kosten für die Milchproduktion deutlich senken: Derzeit liegen die Preise für Rapsschrot bei 30 bis 31 Euro pro Dezitonne und damit rund ein Drittel niedriger als bei Sojaschrot. Im vergangenen Jahr war die Preisdifferenz sogar noch größer. Selbst unter Berücksichtigung des geringeren Energiegehalts und des im Darm verfügbaren Eiweißes würde Rapsschrot nur rund 37 Euro je Dezitonne kosten, berechnet die Landwirtschaftskammer.
Heike Kreutz, www.aid.de
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aid-Heft “Milchkuhfütterung”, Bestell-Nr. 61-1089, Preis: 3,50 Euro, www.aid-medienshop.de











