Milch und Kuh “zweckentfremdet”
Heute sind mir zum Thema Milch und Kühe gleich zwei witzige Meldungen über den Weg gelaufen. Die erste betraf einen Artikel in der Welt, der über eine junge Modedesignerin berichtet, die Kleider aus Milch schneidert. Natürlich nicht aus flüssiger Milch, sondern: “Die Fasern, erklärt Domaske, werden aus Kasein gewonnen, einem Bestandteil und Nebenprodukt der Milch.” Kaseinfasern gibt es wohl schon seit den 30iger Jahren, aber nun ist es gelungen, das Verfahren umweltschonender und chemiefrei zu gestalten. Anke Domaske ist jedenfalls total begeistert von ihrer Entwicklung: „Das Tolle an der Faser ist, dass sie so natürlich ist, dass man sie eigentlich essen könnte. Der Stoff ist antibakteriell und antiallergisch. Außerdem bleiben die 18 Aminosäuren aus der Milch erhalten, wirken auf die Haut und erhalten sie geschmeidig“. Ob sich diese Art der Kleidung durchsetzt ist aber wohl doch eher unwahrscheinlich.
Nachtrag: Danke an Martin Schichtel der mich auf ein NDR Video zum gleichen Thema aufmerksam machte, das mehr Infos zur Technik der Gewinnung des Stoffes und zum Verfahren beinhaltet.
Bei der zweiten Meldung am heutigen Tag handelt es sich um ein Video über ein Mädel, dass mangels Pferd einfach eine Kuh aus dem elterlichen Stall zum “Springpferd” umerzogen hat.
Video via Facebook und E

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