Bauernblog

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Milch und Kuh “zweckentfremdet”

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Heute sind mir zum Thema Milch und Kühe gleich zwei witzige Meldungen über den Weg gelaufen. Die erste betraf einen Artikel in der  Welt, der über eine junge Modedesignerin berichtet, die Kleider aus Milch schneidert. Natürlich nicht aus flüssiger Milch, sondern: “Die Fasern, erklärt Domaske, werden aus Kasein gewonnen, einem Bestandteil und Nebenprodukt der Milch.” Kaseinfasern gibt es wohl schon seit den 30iger Jahren, aber nun ist es gelungen, das Verfahren umweltschonender und chemiefrei zu gestalten. Anke Domaske ist jedenfalls total begeistert von ihrer Entwicklung: „Das Tolle an der Faser ist, dass sie so natürlich ist, dass man sie eigentlich essen könnte. Der Stoff ist antibakteriell und antiallergisch. Außerdem bleiben die 18 Aminosäuren aus der Milch erhalten, wirken auf die Haut und erhalten sie geschmeidig“. Ob sich diese Art der Kleidung durchsetzt ist aber wohl doch eher unwahrscheinlich.

Nachtrag: Danke an Martin Schichtel der mich auf ein NDR Video zum gleichen Thema aufmerksam machte, das mehr Infos  zur Technik der Gewinnung des Stoffes und zum Verfahren beinhaltet.

Bei der zweiten Meldung am heutigen Tag handelt es sich um ein Video über ein Mädel, dass mangels Pferd einfach eine Kuh aus dem elterlichen Stall zum “Springpferd” umerzogen hat.

Video via Facebook und E

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Raus auf die Weide

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Höchste Zeit für die Zaunkontrolle

(aid) – Wiesen und Weiden werden grün, das Gras wächst und der Weidegang für Rinder, Schafe und Pferde rückt näher. Spätestens jetzt sollten die Zäune kontrolliert und repariert werden. Gerade zu Beginn der Weidezeit ist das Risiko groß, dass Tiere ausbrechen. Sie sind es noch nicht gewohnt, draußen zu sein und kennen die “Grenzen” ihrer Freiheit noch nicht. Für jede Tierart gibt es einige Besonderheiten zu beachten.

Für weideerfahrene Milchkühe kann ein einfacher Elektrozaun ausreichend sein, während für Bullen generell drei stromführende Stahldrähte vorgesehen werden sollten. Pferde haben als “Flucht- und Lauftier” einen großen Bewegungsdrang. Die Zäune müssen ausreichend Hütesicherheit bieten, gleichzeitig für die Tiere gut sichtbar und entsprechend hoch sein. Welcher Zaun für welche Tierart gut geeignet ist und worauf Tierhalter generell bei der Errichtung von Weidezäunen achten sollten, beschreibt ausführlich das aid-Heft “Sichere Weidezäune”.

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Vollblut braucht mehr als Pony

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Der Energiebedarf beim Pferd variiert erheblich

Viele Pferde sind deutlich zu dick. Das liegt zum einen daran, dass viele Besitzer es etwas “zu gut” mit ihnen meinen und ihnen letztlich damit schaden. Es gibt aber noch einen anderen Grund, der bei vielen Tieren zu üppigen Rationen geführt hat.

Bisher wurde für Pferde ein konstanter Energieerhaltungsbedarf angenommen. Dabei blieben einige wichtige Faktoren völlig unbeachtet: Unterschiede in der Rasse und im Trainings- und Fütterungszustand führen zu größeren Unterschieden in der stofflichen Zusammensetzung des Körpers. Das wiederum beeinflusst die Höhe des Energiegehaltes für die Erhaltung. Wissenschaftler der Lehrstühle für Tierernährung an den Universitäten München, Leipzig und Rostock führten daher eine größere Literaturstudie durch. Das Ergebnis fordert Flexibilität vom Auge des Herren, das ja bekanntlich das Vieh füttert: der Erhaltungsbedarf von Pferden variiert zwischen 0,34 und 0,74 MJ Umsetzbare Energie pro Kilogramm Metabolische Körpermasse (MJ ME pro kg KM) Für ein übergewichtiges, kaum trainiertes Pony gilt der untere Wert, der obere für ein austrainiertes Vollblutpferd.

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