Bauernblog

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Wissenswerte Zahlen zu Schafen

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Lovepool / photocase.com

1.658.000 Schafe wurden im Jahr 2011 von insgesamt 10.400 Betrieben in Deutschland gehalten. Bundesweit werden über 40 Rassen insbesondere zur Gewinnung von Fleisch oder Milch gezüchtet.

Die anfallende Wolle wird dabei größtenteils als natürlicher Dämmstoff in der Bau- und Automobilindustrie verwendet.

Überdies spielen einige Schafrassen auch eine wichtige Rolle für die Landschaftspflege. Durch extensive Beweidung leisten die Wiederkäuer einen beachtlichen Beitrag zur Pflege und Erhaltung des Grünlands und anderer Landschaftsformen – von ebenem bis zu steilem Gelände.

Eine besondere Funktion haben Schafe beim Küstenschutz: Sie halten die Grasnarben auf den Deichen kurz und festigen mit ihrem Tritt zugleich den Boden.

Quelle: BMELV

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Champis das Schäferkanninchen

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Von den verschiedensten Hunderassen zum Schafe hüten haben wir sicher alle schon mal gehört. Dass auch Schweine Schafe hüten können, wissen wir spätestens seit: Ein Schweinchen namens Babe. Aber ein Kanninchen? Ein kleines, kuscheliges Kanninchen, halb so groß wie ein neugeborenes Lamm? Ich wollte meinen Augen nicht trauen, als ich auf Facebook via @Sören Schewe auf dieses Video aufmerksam gemacht wurde:

Mehr zu Champis, dem Schäferkanninchen findet ihr im schwedischen Blog: Gårdsbacken Blogg.

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Magnesium in der Milchviehfütterung

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Magnesium ist schon seit langem als notwendiger Mineralstoff in der Tierernährung bekannt. Obwohl wir heute wissen, dass Magnesium einer der am weitesten verbreiteten Enzymaktivatoren mit einer Schlüsselfunktion in unzähligen physiologischen Prozessen ist, beruht sein Bekanntheitsgrad jedoch überwiegend auf seiner Rolle bei der sogenannten Weidetetanie oder, wie die Wissenschaftler sagen, der Hypomagnesämie.

Die Höhe der Magnesiumaufnahme in den Organismus wird nicht durch den physiologischen Bedarf geregelt, sondern die Kuh nimmt so viel Magnesium auf wie möglich. Überschüsse werden durch Ausscheidung über den Urin reguliert. Mangelsituationen entstehen, wenn die Magnesiumaufnahme wesentlich geringer ist als der Bedarf. Zwar sind in den Knochen beträchtliche Mengen an Magnesium eingelagert, diese sind jedoch nur schwer zu mobilisieren. Das bedeutet, dass die Kühe jeden Tag eine ausreichende Menge an Magnesium über das Futter aufnehmen müssen, um einen ausreichenden Gehalt im Organismus zu erreichen.

Welche Faktoren beeinflussen die Magnesium-Aufnahme?

Die Überführung des mit dem Futter aufgenommenen Magnesiums in das Blut (Absorption) findet überwiegend im Pansen durch die Pansenwand statt. Für die Magnesium-Aufnahme sind zwei Faktoren entscheidend:

- Das Magnesium muss im Pansen in gelöster Form vorliegen: Für die Höhe des gelösten Magnesiums ist der pH-Wert im Pansen entscheidend: je niedriger der pH-Wert ist, desto mehr Magnesium ist in der Pansenflüssigkeit gelöst.

- Kalium hat als sogenannter Antagonist einen negativen Einfluss auf die Magnesiumabsorption,

d. h. bei hohen Kaliumkonzentrationen in der Ration ist die Magnesiumabsorption verringert, sie kann jedoch durch höhere Magnesiumkonzentrationen im Pansen umgangen werden.

Magnesiumgehalte im Grundfutter

Sowohl Gras, Grassilage und auch Maissilage haben per se einen niedrigen Magnesiumgehalt, gleiches gilt für Getreide. Die empfohlenen Rationswerte von 0,25 % je kg Trockenmasse werden durch diese Komponenten nicht erreicht. Eine Ergänzung mit einem magnesiumhaltigen Mineralfutter ist daher auf jeden Fall empfehlenswert.

Was passiert bei der Weidetetanie?

Die Weidetetanie tritt häufig bei der Umstellung auf Weidefütterung auf. Weidetetanie beruht nicht primär auf einer zu niedrigen Magnesiumkonzentration in der Ration, sondern auf ungenügender Magnesiumabsorption im Pansen, die sich durch die o. a. Faktoren ergeben:

- Besonders stark mit Gülle gedüngte Weide hat einen hohen Kaliumgehalt. Kalium als Antagonist zur Magnesiumabsorption vermindert die Aufnahme.

- Der häufig hohe Rohproteingehalt im jungen Weidegras bewirkt im Pansen eine hohe Ammoniakkonzentration wodurch der pH-Wert steigt und der Gehalt an gelöstem Magnesium in der Pansenflüssigkeit abnimmt.

Magnesium ist zusammen mit Calcium an der Muskelfunktion beteiligt: Calcium unterstützt die Muskelkontraktion, Magnesium unterstützt die Muskelentspannung. Fehlt Magnesium, können die Muskeln in schwerwiegenden Fällen nicht entspannt werden, und es kommt zu Muskelkrämpfen, die soweit gehen können, dass die Tiere nicht mehr aufstehen können bis hin zu Todesfällen.

Aber auch eine subklinische Hypomagnesämie ist bekannt. Sie äußert sich in Appetitlosigkeit, Nervosität und Brunstlosigkeit. Weitere Symptome können sein: höhere Anfälligkeit für Milchfieber und geringere Futteraufnahme mit Milchleistungsabfall.

Wie kann ich der Weidetetanie vorbeugen?

Am wichtigsten ist die langsame Umstellung beim Weideaustrieb an die neue Futtersituation. Ausreichend Kraftfutter steuert der hohen Ammoniakanflutung im Pansen entgegen, eine wiederkäuergerechte Rationsgestaltung mit ausreichend Rohfaser- und Strukturgehalt vermindert ebenfalls das Risiko einer Erkrankung.

Als Mineralfutter für die Übergangszeit und bei Weidegang empfehlen wir unser

                                        RegioMivit MG mit 8 % Magnesium

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Raus auf die Weide

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Höchste Zeit für die Zaunkontrolle

(aid) – Wiesen und Weiden werden grün, das Gras wächst und der Weidegang für Rinder, Schafe und Pferde rückt näher. Spätestens jetzt sollten die Zäune kontrolliert und repariert werden. Gerade zu Beginn der Weidezeit ist das Risiko groß, dass Tiere ausbrechen. Sie sind es noch nicht gewohnt, draußen zu sein und kennen die “Grenzen” ihrer Freiheit noch nicht. Für jede Tierart gibt es einige Besonderheiten zu beachten.

Für weideerfahrene Milchkühe kann ein einfacher Elektrozaun ausreichend sein, während für Bullen generell drei stromführende Stahldrähte vorgesehen werden sollten. Pferde haben als “Flucht- und Lauftier” einen großen Bewegungsdrang. Die Zäune müssen ausreichend Hütesicherheit bieten, gleichzeitig für die Tiere gut sichtbar und entsprechend hoch sein. Welcher Zaun für welche Tierart gut geeignet ist und worauf Tierhalter generell bei der Errichtung von Weidezäunen achten sollten, beschreibt ausführlich das aid-Heft “Sichere Weidezäune”.

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