Bauernblog

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EU-Bio-Logo ergänzt ab Juli verpflichtend das deutsche Bio-Siegel

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Das im Jahr 2010 EU-weit etablierte Bio-Logo muss nach einer zweijährigen Übergangsfrist ab dem 1. Juli 2012 verbindlich auf allen Bioprodukten abgedruckt sein.

Quelle : Eu-Kommission

Quelle: EU-Kommission

Die Regelung gilt für sämtliche vorverpackte Biolebensmittel, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt worden sind und die strengen Normen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllen. Mit dem Logo, das ein stilisiertes Blatt auf grünem Grund zeigt, wird gewährleistet, dass Verbraucher in ganz Europa Bioprodukte auf den ersten Blick erkennen. Zusätzlich zum verpflichtenden neuen EU-Bio-Logo können die Hersteller ihre Biowaren auch weiterhin mit dem bekannten und anerkannten deutschen Bio-Siegel und privatwirtschaftlichen Logos wie denen der deutschen Anbauverbände kennzeichnen.

Das deutsche Bio-Siegel ist nach wie vor das bekannteste Erkennungszeichen für Bioprodukte und bleibt sowohl für Verbraucher als auch für Verarbeiter unverzichtbar. Das sechseckige Siegel genießt einen zehnjährigen Bekanntheitsvorsprung und ist für viele Verbraucher nach wie vor die wichtigste Orientierungshilfe beim Kauf von Bioprodukten. 87 Prozent der Deutschen geben an, das deutsche Bio-Siegel zu kennen und beim Einkauf darauf zu achten. Bis Ende Mai 2012 wurden in der deutschen Bio-Siegel-Datenbank exakt 65.097 Produkte von 4080 Unternehmen registriert.

Grundlage für beide Kennzeichnungen ist die EU-Öko-Verordnung, die genau definiert, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, erzeugt und hergestellt werden müssen. Die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau schützen die Verbraucher vor Täuschungen und verhindern unlauteren Wettbewerb – europaweit. Ihren Standards müssen alle in der Europäischen Union erzeugten und verkauften Öko-Produkte entsprechen. So schreibt die EU-Öko-Verordnung Erzeugern und Verarbeitern genau vor, wie sie produzieren und welche Stoffe sie dabei verwenden dürfen. Was in sogenannten Positiv-Listen nicht ausdrücklich erlaubt ist, darf auch nicht verwendet werden.

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Podiumsdiskussion im TECHNOSEUM über die Lebensmittelproduktion

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©TECHNOSEUM

Die deutsche Öffentlichkeit steht der Gentechnik häufig kritisch gegenüber; stattdessen haben Produkte aus ökologischer Landwirtschaft Konjunktur.  Doch ist „Bio“ womöglich bloß das Luxus-Label für eine westlich-elitäre Welt, während der Hunger andernorts zunimmt, und damit die Notwendigkeit der Ertragssteigerung? Und wie nachhaltig können Bio-Produkte noch sein, wenn sie in jedem Discounter zu haben sind? Die Podiumsdiskussion am 23. Mai im TECHNOSEUM bringt nicht nur namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, sondern verschränkt auch die Debatten rund um die Gentechnik und um die Bio-Branche miteinander. Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Sonderausstellung „Unser täglich Brot … Die Industrialisierung der Ernährung“, die noch bis zum 10. Juni im TECHNOSEUM zu sehen ist. Beginn ist um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei

Für einen vielseitigen Meinungsaustausch ist gesorgt: Als Vertreter der Industrie nimmt Volker Hoch-Achelpöhler teil, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e.V., während Joachim Rukwied, Präsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, die Situation der deutschen Landwirtschaft vor dem Hintergrund von wachsendem Wettbewerb, EU-Subventionen und Nachwuchsproblemen schildert. Aus der Perspektive ökologisch orientierter Bauern, Erzeuger und Händler argumentiert Dr. Felix Prinz von Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bundes ökologischer Lebensmittelwirtschaft. Prof. Dr. Harald von Witzke von der HU Berlin lenkt den Blick auf die internationalen Verflechtungen der Nahrungsmittelherstellung; Prof. Dr. Claudia Neu von der Hochschule Niederrhein wiederum beschäftigt sich mit dem Konsumverhalten der Verbraucher, wenn es um den Kauf von Lebensmitteln geht. Die Moderation übernimmt der Wissenschaftsjournalist Gabor Páal vom SWR.

www.technoseum.de

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Wie viele Kühe pro Hektar Grünland?

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Einfluss auf Grasqualität untersucht

Weidegras ist das preiswerteste Raufutter. Da ist sich Fredy Schori von der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux sicher. Besonders in Biobetrieben spielt das richtige Beweidungssystem eine große Rolle, da standortspezifische Einschränkungen nicht ohne weiteres durch Einsatz von Kraftfutter, Dünger etc. ausgeglichen werden können. Die Verwendung von Grünland als Futtergrundlage für Rindvieh sei kein Selbstläufer, so der Schweizer Grünlandexperte. Eine effiziente Nutzung sei aber nur dann möglich, wenn die Anzahl der Milchkühe dem jeweiligen Grasbewuchs angepasst werde. Schory untersuchte die Auswirkungen unterschiedlicher Weidebesatzstärken auf die Qualität des Grünlandes und auf das Wohlbefinden der Milchkühe und ihr Leistungsvermögen.

Bei hoher Besatzstärke (2,0, 2,3 und 2,3 Kühe pro Hektar über drei Vegetationsperioden) war die Nutzung der Grasmasse deutlich besser. Das ist vor allem für Regionen mit knappem Grünlandangebot von Interesse.

Eine schwache Beweidung der Flächen wirkte sich negativ aus. In den Varianten mit niedriger Besatzstärke (1,7, 2,0 und im dritten Jahr 1,9 Kühe) nahm die Grasqualität im Lauf der Vegetationsperiode ab. Der Gehalt an Rohasche und Rohprotein und Kalium beispielsweise war geringer, der Rohfasergehalt höher. Hier seien gelegentliche Säuberungsschnitte erforderlich, so der Schweizer Forscher.

Bei der Milchleistung der Kühe ergaben sich zwischen den Varianten keine signifikanten Unterschiede. Gleiches zeigte sich beim Vergleich der Milchinhaltsstoffe.

Text: aid

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Dioxin Skandal: Update 8

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Leider gibt es im Dioxin Skandal keine Entwarnung, sondern einen weiteren Zwischenfall

Und alle die jetzt nur noch auf Bio schwören, sollten vielleicht dies noch lesen und sich anschauen: