Bauernblog

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Wie viele Kühe pro Hektar Grünland?

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Einfluss auf Grasqualität untersucht

Weidegras ist das preiswerteste Raufutter. Da ist sich Fredy Schori von der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux sicher. Besonders in Biobetrieben spielt das richtige Beweidungssystem eine große Rolle, da standortspezifische Einschränkungen nicht ohne weiteres durch Einsatz von Kraftfutter, Dünger etc. ausgeglichen werden können. Die Verwendung von Grünland als Futtergrundlage für Rindvieh sei kein Selbstläufer, so der Schweizer Grünlandexperte. Eine effiziente Nutzung sei aber nur dann möglich, wenn die Anzahl der Milchkühe dem jeweiligen Grasbewuchs angepasst werde. Schory untersuchte die Auswirkungen unterschiedlicher Weidebesatzstärken auf die Qualität des Grünlandes und auf das Wohlbefinden der Milchkühe und ihr Leistungsvermögen.

Bei hoher Besatzstärke (2,0, 2,3 und 2,3 Kühe pro Hektar über drei Vegetationsperioden) war die Nutzung der Grasmasse deutlich besser. Das ist vor allem für Regionen mit knappem Grünlandangebot von Interesse.

Eine schwache Beweidung der Flächen wirkte sich negativ aus. In den Varianten mit niedriger Besatzstärke (1,7, 2,0 und im dritten Jahr 1,9 Kühe) nahm die Grasqualität im Lauf der Vegetationsperiode ab. Der Gehalt an Rohasche und Rohprotein und Kalium beispielsweise war geringer, der Rohfasergehalt höher. Hier seien gelegentliche Säuberungsschnitte erforderlich, so der Schweizer Forscher.

Bei der Milchleistung der Kühe ergaben sich zwischen den Varianten keine signifikanten Unterschiede. Gleiches zeigte sich beim Vergleich der Milchinhaltsstoffe.

Text: aid

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Milch und Grünland im Beziehungstest

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Woran die Forscher arbeiten!

Welchen Einfluss das Futter der Milchkühe auf die Qualität der Milch hat, mit dieser Frage beschäftigt sich das Wissenschaftlerteam Prof. Dr. Frieder J. Schwarz, Josef Groß, Claudia Hartl von der Uni Freising-Weihenstephan.   Auf der Jahrestagung des Verbands Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten – kurz VDLUFA – stellten die Wissenschaftler ihr Forschungsfeld vor. Wer über Qualität spreche, der müsse zunächst definieren, was er darunter versteht. Das Team berücksichtigt dabei sowohl hygienische Merkmale als auch die Inhaltsstoffe der Milch, die ihren Nährwert, ihre sensorischen Eigenschaften und nicht zuletzt ihre Verarbeitung beeinflussen.

Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen futtertechnischem Input und milchwirtschaftlichem Output ist schon seit Jahrzehnten ein Gegenstand der Forschung. In den letzten Jahren hat dieser Themenkomplex aber erheblich an Relevanz gewonnen. So steht auch die generelle Wirkung des Grünlands als Futtergrundlage auf die Entwicklung der Milchinhaltsstoffe im Fokus der Forschung. Aus der Perspektive des Gesundheitswerts interessieren die Forscher vor allem die Beziehungen zwischen der Fütterung und den Gehalten der Milch an Vitaminen, Mengen- und Spurenelementen.

Demgegenüber interessieren sich Milchverarbeiter vor allem für die Zusammensetzung der Stickstoffhaltigen Substanzen in der Milch. Neuerdings erhalten die Beziehung zwischen Futter- und Milchqualität auch aus Perspektive der Marketingspezialisten und Produktdesigner eine wachsende Aufmerksamkeit. Im Wettbewerb um die Gunst des Verbrauchers spielen zunehmend auch regionale Aspekte eine Rolle. Vermeintlich kräuterreiche Wiesen sollten gerne auch beim Konsum der Milch erfahrbar – sprich schmeck- und riechbar sein. Vor diesem Hintergrund wird der Erforschung dieser Zusammenhänge in den kommenden Jahren eine wachsende Bedeutung zukommen.

Text: aid

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Grünlandpflege spart Geld

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Nach einem langen, strengen Winter steht nun die Grünlandpflege an, um die Silage-Ernte für dieses Jahr vorzubereiten und die Weichen für eine qualitativ hochwertige Silage zu stellen.
Dass eine gezielte Pflege des Grünlands enorme Kostenvorteile bietet, wird oft unterschätzt. Weiterlesen

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