Bauernblog

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Zahlen, Zahlen, Zahlen…

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EU-Landwirtschaft im Vergleich

(aid) – Die meisten Betriebe mit biologischem Landbau in der Europäischen Union gibt es in Österreich und die meisten landwirtschaftlichen Arbeitskräfte in Polen. Das sind nur zwei Ergebnisses des alle zehn Jahre in Europa durchgeführten Landwirtschaftszensus. Ergebnisse enthält eine neue statistische Veröffentlichung von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union vom Dezember 2012.

Danach gab es in den 27 Mitgliedsstaaten der EU Ende 2010 insgesamt 11,97 Millionen landwirtschaftliche Betriebe, die rund 171,43 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche bewirtschafteten. Der Anteil an Betrieben mit zertifiziertem biologischem Landbau betrug 2,9 Prozent. Die meisten Biobetriebe gab es in Österreich mit einem Anteil von 13 Prozent an allen landwirtschaftlichen Betrieben und 12 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. In Deutschland betrug der Anteil der Betriebe mit biologischem Anbau und entsprechend bewirtschafteter Fläche jeweils 5,1 Prozent.

In allen 27 EU-Staaten arbeiten ca. 23 Millionen Personen in der Landwirtschaft – Landwirte, Familienangehörige und familienfremde Arbeitskräfte. Umgerechnet auf Jahresarbeitseinheiten (JAE; 1 JAE entspricht Vollzeitbeschäftigung) sind das 9,7 Millionen für die gesamte EU. Die meisten landwirtschaftlichen Arbeitskräfte gibt es in Polen mit 1,9 Millionen Jahresarbeitseinheiten. Es folgen Rumänien (1,6 Mill.) und Italien (1,0 Mill.). Für Deutschland wurden 0,5 Millionen JAE in der Landwirtschaft ermittelt.

Die Eurostat-Statistik enthält darüber hinaus noch viele weitere Daten, zum Beispiel auch zum Fischfang oder zur Forstwirtschaft.
Renate Kessen, www.aid.de

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Sicherheit für beide Partner: aid-Heft “Ehe- und Erbrecht in der Landwirtschaft”

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Ein landwirtschaftlicher Betrieb ist in der Regel ein Familienunternehmen, das von vielen Schultern getragen wird. Dazu gehören neben dem Betriebsleiter, den Altenteilern und älteren Kindern vor allem die Ehe- bzw. Lebenspartner. In den meisten Fällen sind es Frauen, die einheiraten und den Betrieb und die Familie in vielen Bereichen unterstützen; manchmal sogar auf eine eigene Berufsausübung oder -ausbildung verzichten.
Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer ordentlichen finanziellen und rechtlichen Absicherung. Doch wie sehen die Eigentumsverhältnisse aus? Wer haftet wofür? Und was passiert bei Trennung oder Scheidung? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das aid-Heft “Familien- und Erbrecht in der Landwirtschaft”. Es stellt das eheliche Güterrecht vor und erläutert ausführlich die Gestaltungsmöglichkeiten durch Verträge und Testament. Einen Schwerpunkt bilden die Folgen und möglichen Vereinbarungen im Falle einer Scheidung. Es werden auch die Möglichkeiten für Lebensgemeinschaften ohne Trauschein beleuchtet.
Zudem zeigt das Heft, wie Betriebsleiterpaare eine Mithaftung und vor allem eine faire Einkommens- und Vermögenssicherung vertraglich gestalten können. Auch die Themen Arbeitsvertrag, Mitunternehmerschaft und Sozialversicherung werden angesprochen. Eine kurze Checkliste zeigt auf einen Blick, welche Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Zusätzlich enthält es eine Zusammenstellung hilfreicher Beratungsstellen. Das Heft ist eine ideale, praxisnahe Einführung in ein Thema, mit dem sich jedes (Ehe-)Paar in der Landwirtschaft beschäftigen sollte.
Weiter Informationen  hier

aid-Heft “Ehe- und Erbrecht in der Landwirtschaft”
56 Seiten, 3., veränd. Neuauflage 2012, Bestell-Nr.: 61-1202, ISBN/EAN: 978-3-8308-1027-8, Preis: 2,50 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

„Erlebnis: Bauernhof mobil“ öffnet seine Tore auf dem Kölner Neumarkt

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Maskottchen Else

Unter dem Motto: „Natur nutzen – Natur schützen“ erleben die Kölner einen Bauernhof zum Anfassen mitten in der Stadt.

Vom 23. bis 25. August 2012 präsentieren die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) und die Initiative „Innovation & Naturhaushalt“ unter der Schirmherrschaft der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft den „Erlebnis: Bauernhof mobil“ auf dem Neumarkt in Köln. Unter dem Motto „Natur nutzen – Natur schützen“ wird dort an drei Tagen nachhaltige Landwirtschaft zum Anfassen und Verstehen präsentiert.

Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, erklärt den Hintergrund des „Erlebnis: Bauernhofes mobil“: „Nur noch wenige Menschen in der Stadt haben direkten Kontakt zur Landwirtschaft. Mit attraktiven Mitmachaktionen, spannenden Ausstellungen und Informationen rund um die Herstellung unserer Lebensmittel laden wir und unsere zahlreichen Partner alle Interessierten aus Köln und Umgebung ein, sich ein Bild von moderner, nachhaltiger Landwirtschaft zu machen.“

 „Wir freuen uns, gemeinsam mit vielen Partnern den Menschen die Gelegenheit zu geben, Landluft in der Stadt Köln zu schnuppern. Auf dem „Erlebnis: Bauernhof mobil“ wollen wir die wichtige Rolle, die Landwirte für Wirtschaft, Umwelt und soziales Leben in unserer Gesellschaft spielen, darstellen“, betont Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV).

Kerstin Krohn, Projektleiterin der Initiative „Innovation &  Naturhaushalt“ ergänzt: „Der Besucher bekommt einen Einblick, wie sehr Landwirtschaft und Naturhaushalt aufeinander angewiesen sind. Innovative Konzepte sind für eine nachhaltige Landwirtschaft der Schlüssel, um wirtschaftlich arbeiten zu können und gleichzeitig den Naturhaushalt zu bewahren.“

Zu den Höhepunkten des „Erlebnis: Bauernhofes mobil“ zählen Kälber, Ferkel und weitere Tiere vom Bauernhof, Landmaschinen, verschiedene Probierstände, eine Showküche mit Verköstigungen, Aktionen wie „Butterschütteln“ und Getreide mahlen, ein informatives Bühnenprogramm sowie eine Bauernhof-Olympiade. Der „Erlebnis: Bauernhof mobil“ auf dem Kölner Neumarkt ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Für Schulklassen gibt es nach Voranmeldung ein besonderes Programm.
Medienpartner der Veranstaltung sind „center.tv Köln“ und „Stadtrevue – Das Kölnmagazin“.

Weitere Partner auf dem „Erlebnis: Bauernhof mobil“ auf dem Kölner Neumarkt sind FrieslandCampina, Pfeifer & Langen, die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main, REKA, die Grafschafter Krautfabrik Josef Schmitz, der Verein Bornheimer Spargel, der Geflügelwirtschaftsverband NRW, der Kölner Imkerverein, die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, die Rheinische Landjugend, der Rheinische LandFrauenverband, die Landwirtschaftskammer NRW, die Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW, der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauern, der Rheinische Rübenbauer-Verband, der Rheinische Landwirtschafts-Verlag und der Verein „Stadt und Land“.

Der „Erlebnis: Bauernhof mobil“ ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Bauernverbandes, des Vereins information.medien.agrar (i.m.a) und der FNL unter federführender Koordination der FNL. Unterstützt wird die Veranstaltungsserie durch die Landwirtschaftliche Rentenbank und die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR). Seit 2009 tourt der „Erlebnis: Bauernhof mobil“ durch deutsche Städte.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf: www.erlebnisbauernhof-mobil.de

Über die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V.
In der FNL haben sich Verbände, Organisationen und Unternehmen der Landwirtschaft sowie der vor- und nachgelagerten Bereiche zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, über die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft von heute zu informieren.

Über den Rheinischen Landwirtschafts-Verband (RLV)
Der Rheinische Landwirtschafts-Verband ist seit über 50 Jahren die berufsständische Interessenvertretung für die Bauern und ihre Familien im Rheinland.

Über die Initiative Innovation & Naturhaushalt
Die Initiative „Innovation & Naturhaushalt“ unter dem Dach der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. wurde mit dem Ziel gegründet, zu einem stärkeren Bewusstsein in der Öffentlichkeit beizutragen, dass produktive Landwirtschaft und Naturhaushalt nicht im Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig brauchen.

Kontakt:
Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL)
Ingo Willoh
Tel.: 030 8866 355 40
Handy: 0152-33967669
E-Mail: i.willoh@fnl.de 
www.fnl.de

Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V. (RLV)
Andrea Bahrenberg
Tel.: 0228/52006-529
E-Mail: andrea.bahrenberg@rlv.de
www.rlv.de

Initiative „Innovation & Naturhaushalt“
Kerstin Krohn
Tel.. 030-8866355-14
Fax:  030-8866355-90
E-Mail: info@innovation-naturhaushalt.de
www.innovation-naturhaushalt.de

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Tragische Unfälle und absonderliche Pannen in der Landwirtschaft

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Die Landwirtschaft gilt als einer der gefährlichsten Berufszweige. Zahlreiche Unfälle der letzten Jahre fasst nun der Geodienst von Proplanta auf einer Übersichtskarte zusammen.

Statistik zu Arbeitsunfällen

www.proplanta.de

Stuttgart/Hohenheim, 17.07.2012 – 166 Unfälle mit Todesfolge meldeten im vergangenen Jahr die landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften in Deutschland. Die Gesamtzahl der meldepflichtigen Unfälle lag im gleichen Jahr bei 88.839. Damit zählt die Landwirtschaft – nach der Bauwirtschaft – zu einem der gefährlichsten Berufszweige überhaupt.

Zahlreiche tragische und schockierende, aber auch kurios anmutende Unfallereignisse rund um die Land- und Forstwirtschaft bündelt nun der Proplanta Geodienst. Die Darstellung auf einer Landkarte lässt das Unfallgeschehen räumlich eingrenzen. Auch in Zukunft wird die Übersicht laufend aktualisiert.

Insgesamt sind die Zahlen der meldepflichtigen Unfälle in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung seit 2002 rückläufig. Dabei beträgt der Rückgang von 2002 bis 2011 rund 25 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der nicht meldepflichtigen Unfälle an (siehe Grafik), was erfreulicherweise auf eine Verschiebung hin zu weniger schweren Schäden schließen lässt. Meldepflichtig ist ein Unfall, wenn der Verunglückte mehr als drei Tage arbeitsunfähig wird. Der Anteil tödlicher Verläufe in dieser Sparte betrug im Jahresdurchschnitt seit 2002 rund 0,2 Prozent.

Besonders hohe Unfallgefahr zeigt eine Auswertung der Berufsgenossenschaft Baden-Württemberg für das Jahr 2009 in den Bereichen der Verkehrs- und Transportwege, Waldarbeiten sowie in der Tierhaltung auf. Nutztiere verursachen in Deutschland jedes Jahr etwa 18.000 Unfälle, wobei zwei Drittel davon auf das Konto von Rindern gehen. Sehr unfallträchtige Tätigkeiten sind außerdem vor allem Unterhaltungsarbeiten an Maschinen, Geräten und Fahrzeugen sowie Feldarbeiten.

In den verschiedenen Altersklassen besteht nach Angaben der Berufsgenossenschaft Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland für Senioren ein besonders hohes Unfallrisiko. Demnach sind bei rund 57 % der Unfälle mit Todesfolge die Opfer über 60 Jahre alt. Stürze stellen in dieser Altersgruppe die häufigste Unfallursache dar.

Die Übersichtskarte zum Projekt „Unfälle in der Landwirtschaft und Forstwirtschaft“ findet sich jetzt unter folgendem Direktlink.