Bauernblog

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Nachhaltige Strategien für die Rinderhaltung

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Klimaschutz durch Langlebigkeit und bessere Fruchtbarkeit

Beim Fachsymposium “Rinderhaltung als Beitrag zu Landnutzung und Klimaschutz?” in Göttingen sprach sich Professor Dr. Urs Niggli vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) für nachhaltige Strategien aus. Diese beinhalten das Mobilisieren von physiologischen Leistungsgrenzen, Verringern von Leistungseinbußen durch Krankheiten, Verbesserung des Managements sowie Betreuungsprogramme in Bezug auf Fruchtbarkeit, Eutergesundheit, Fütterungsoptimierung sowie Robustheit und Langlebigkeit der Tiere.

Enorme Optimierungsmöglichkeiten gibt es seiner Meinung nach in Entwicklungsländern bei Milchleistungen zwischen 1 000 und 4 000 Kilogramm. Mit Blick auf den Klimaschutz sei eine Milchleistungssteigerung bei diesen Kühen wesentlich effektiver als bei Hochleistungstieren durch vermehrten Kraftfuttereinsatz. Doch auch in Mitteleuropa könnten auf der Basis von Raufutter 6 000 bis 6 500 Kilogramm gemolken werden.

Die Kehrseite einer starken Intensivierung sei der hohe Bedarf an Konzentrat-Importen, Pansenbelastung und Stoffwechselstörungen durch hohe Kraftfuttergaben sowie geringere Nutzungsdauer, unter anderem bedingt durch “Produktionskrankheiten”. Niggli spricht sich im Rahmen einer Fruchtbarkeitsoptimierung auch gegen eine zu frühe Belegung von Färsen aus. Mehrjährige Untersuchungen auf 100 Pilotbetrieben des FiBL hätten gezeigt, dass mehr Laktationen möglich seien, wenn das Erstkalbealter zwischen 31 und 36 Monaten lag. Ebenso wäre es im Sinne des Klimaschutzes, wenn die Remontierungsraten gesenkt werden könnten.

Seit 2009 läuft in der Schweiz das Projekt “Feed no Food”. Die dem Projekt angeschlossenen 77 Betriebe arbeiten nach unterschiedlichen Fütterungskonzepten, die Kraftfuttergaben von zehn Prozent (Höchstmenge gemäß Schweizer Biolabeln), eine Reduktion von fünf Prozent sowie den vollständigen Ausstieg aus der Verfütterung von Kraftfutter vorsehen. Es soll untersucht werden, wie sich die reduzierten Kraftfuttergaben auf die Tiergesundheit, auf die Qualität von Milch und Fleisch, auf die Betriebswirtschaft und auf die Umwelt auswirken. Niggli stellte weiterhin die Auswertung von 44 Langzeitversuchen vor, in denen die Kohlenstoff-Bindung im Oberboden untersucht wurde. Die Auswertung ergab, dass in ökologisch bewirtschafteten Flächen mehr Kohlenstoff im Oberboden gebunden ist. Als Ursachen nannte Niggli die Kreislaufwirtschaft sowie den Anbau von Kleegras. Diese Ergebnisse unterstützten die Bedeutung der “Raufutter-Kuh” auch für das Klima. Darüber hinaus sollten Zweinutzungs-Rassen favorisiert werden, weil sonst zusätzlich eigene Fleischrassen notwendig sind. Auch das könne zu einer Reduzierung der Methan-Emissionen beitragen.

Text: aid

„Politische Rahmenbedingungen und unternehmerische Strategien“

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Der Themenschwerpunkt des 2. Kongresstages der FEFAC lautete „Politische Rahmenbedingungen und unternehmerische Strategien“. Dazu sprachen Wolfgang Heer, Vizepräsident der Vereinigung der europäischen Ernährungsindustrie CIAA und Wout Dekker, Vorstandsvorsitzender Nutreco. Anschließend gab es nochmals einen Ausflug in die Welt der GMO mit Jacques du Puy, Generaldirektor Bayer CropScience und Ron Moore, Director, American Soybean Association.

Dr Wolfgang Herr, Vorstandschef von Südzucker  und Vizepräsident der CIAA stellte zuerst seinen Verband kurz vor. In der CIAA sind die nationalen Verbände der Lebensmittel-  und Getränkeindustrie aus Europa zusammengeschlossen, sowie einzelne Berufsverbände und große Lebensmittelkonzerne wie z.B. Coca-Cola, Danone, Nestlé und Unilever.

Seinen Vortrag „Forderungen und Empfehlungen der Lebensmittelindustrie zur Wettbewerbsfähigkeit“ begann Herr Dr Heer, in dem er uns eindrücklich ins Gedächtnis rief, welche Bedeutung der Nahrungsmittelindustrie in Europa zukommt.

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Nachhaltigkeit in Landwirtschaft und Futtermittelindustrie

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Hier nun der zweite Bericht zur FEFAC Konferenz in Hamburg.
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Am Nachmittag des 10. Juni stand das Thema Nachhaltigkeit auf der Agenda. Es sprachen Keith Kenny, Seniordirektor McDonalds Europe, Nicolaj Christoffersen, Geschäftsführer der Abteilung Schweinefleisch, Danske Slagterier und Anna Flysjö, Corporate Quality, Environment, Health & Safety, Arla Foods.
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Der Titel des Vortrags von Keith Kenny, Mc Donald´s lautete: “Nachhaltigkeitskriterien für die Erzeugung tierischer Lebensmittel und ihrer Vorstufen.” Nach einer Einführung in die Bedeutung von Europa für Mc Donald´s ( 2. größter Absatzmarkt mit 6.600 Restaurants) und die Bedeutung als Arbeitgeber (285.000 Angestellte) zeigte er den Weg auf, wie Mc Donald´s seine Philosophie von “Fast Food” zu “good Food fast” änderte.
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Seine Nachhaltigkeitsbemühungen fasst Mc Donalds mit 3 E´s zusammen:
  • Ethical -> menschliches Wohlergehen, Tiergesundheit, Geschäftsethik und Lieferantenbeziehungen
  • Environmental -> Klimawandel, Ressourcen, Agrar Technologie, Schutz des Ökosystems, Abfall
  • Economic -> Lokales Engagement, Sicherheit für die Produzenten hinsichtlich Einkommen und Marktzugang

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Dreck, unsere Lebensgrundlage!

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Was genau ist eigentlich Dreck? Dafür das dieses Wort recht klein ist, hat es in der Welt oberste Priorität. Dieser Film zeigt anschaulich die verschiedenen Bedeutungen und vor allem auch die Wichtigkeit dieses Materials, auf dem wir uns schließlich jeden Tag fortbewegen. Wenn wir genauer darüber nachdenken, wo oder was in unserem Leben alles mit dem Faktor Boden zusammenhängt, so wird es schwierig etwas zu finden das unabhängig davon ist. Es wird deutlich, dass eigentlich unser ganzes Leben in direkter Abhängigkeit zu diesem Produktionsfaktor steht, deswegen ist es umso erstaunlicher das wir diesen nicht besser würdigen.

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