Bauernblog

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Stallneubau: Gute Kommunikation kann Konflikte vermeiden

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Gute Kommunikation kann Konflikte vermeiden
(aid) – Wenn Ställe für Schweine oder Geflügel gebaut werden sollen, dann kommt es oft zu Konflikten. Häufig versuchen nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Bürgerinitiativen solche Bauvorhaben zu verhindern. Was sind die Gründe dafür und was kann getan werden, um Landwirte zu unterstützen? In einer Diplomarbeit an der Universität Bonn wurden diese Fragen aufgegriffen und ein Weiterbildungskonzept für Landwirte entwickelt.

Die Konfliktquellen bei Stallbauten sind vielfältig und komplex. Werden aber alle Konfliktquellen im Detail betrachtet, wird deutlich, dass mangelnde Kommunikation ein zentrales Element ist: Viele Landwirte sehen zum Beispiel keine Notwendigkeit, die Öffentlichkeit über ihr Bauvorhaben zu informieren und sie aktiv einzubeziehen. Dadurch werden Bedürfnisse oder Interessen von Bürgern übergangen oder nicht ausreichend beachtet.

Im Gespräch zwischen Landwirt und potenziellen Baugegnern könnten Ängste, Bedürfnisse, Wünsche und Ziele einander näher gebracht und gemeinsame Lösungen und Kompromisse ermittelt werden. Richtig miteinander zu kommunizieren, ist aber nicht leicht, sodass es sich lohnt, sich hier zu qualifizieren. Im Weiterbildungskonzept werden deshalb Kommunikationskompetenzen vermittelt und Aspekte der Öffentlichkeitsarbeit aufgegriffen.

Mehr zur Thematik finden Sie im Artikel “Konflikten beim Stallbau aktiv begegnen”, der in der August-Ausgabe von “B&B Agrar – Die Zeitschrift für Bildung und Beratung” erschienen ist.
Maria Meinert, www.aid.de
Weitere Informationen hier

Ferkelausflug

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Gut erzogene Schweine

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Die Schweine Brunhilde und Edelgard haben es richtig gut, sie leben in einem hellen Stall, großzügig eingestreut und mit einer überschaubaren Anzahl an Artgenossen.  So weit könnte es jeder Stall mit einer artgerechten Tierhaltung sein, aber in diesem Stall passiert etwas ganz besonderes. Die Schweine erhalten eine individuelle Förderung. In Kleingruppen lernen sie, auf ihren Namen zu hören und einzeln zum Futtertrog zu gehen. Und wie bei den Menschen auch, gibt es Streber und Besserwisser.  Wie man Schweine so erzieht, dass sie gesittet und erst dann zum Futtertrog gehen, wenn sie aufgerufen werden, das erforscht Jasmin Dannenbrink für das  Friedrich-Loeffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit im niedersächsischen Mecklenhorst.

Leider darf man das Video nicht einbinden, aber Brunhilde und Edelgard, die gut erzogenen Schweinedamen könnt ihr sehen bei W wie Wissen : Die Schweineflüsterer und bei 3 SAT: Schweine mit Manieren.

Viele interessante Hintergrundinformationen findet man beim BR: Wie Edelgard und Brunhilde Manieren lernen

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Interessante Artikel zum Dioxinskandal: Update 2

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Die Suchmaschinen und Online Publikationen sind voll mit Meldungen rund um den Dioxinskandal. Ich  habe hier nochmals Artikel zusammengetragen, die ich als sehr informativ empfinde:

© Jörg Beuge - Fotolia.com

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Protestschwein vom Aussterben bedroht

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Auf der ganzen Welt haben sich im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Schweinerassen entwickelt. Die Züchtungen richteten sich nach den Bedürfnissen der Menschen und der jeweiligen Zeit und den Umständen. So kam es immer wieder vor, dass sehr populäre Rassen in einigen wenigen Jahren fast ausstarben. Beispielsweise wurden nach dem Weltkrieg
sehr fettreiche Rassen gezüchtet. Diese wurden aber in den späteren Jahrzehnten durch den Verbraucherwunsch nach magerem Fleisch und der „überguten“ Ernährungsgrundlage sehr bald wieder verdrängt. Heute wird Fett gar nicht mehr erwünscht und um dies zu erreichen werden vornehmlich Hybridrassen eingesetzt, da sich die alten Rassen den Speck nicht so ohne weiteres wegzüchten liessen.

Als älteste noch existierende Schweinerasse wird das Maskenschwein angesehen. Es ist über 400 Jahre alt und stammt aus China. In Europa begann man erst Mitte des 18. Jahrhunderts mit der zielgerichteten Züchtung von Schweinerassen. Viele dieser Rassen tauchen heute in der roten Liste bedrohter Tierarten auf.

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