Bauernblog

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Kuhglocken: Folklore oder unnötige Tierquälerei?

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Eigentlich gehören Kuhglocken zu einer Wanderung in den Bergen, wie Löcher in den Schweizer Käse. Und uneigentlich? Uneigentlich empfinde ich es als massive Tierquälerei. Was für uns ein nettes Geläute am Wegesrand ist, muss für die Kuh, die diese mehr oder weniger große Glocke um den Hals trägt, unerträglich sein. Immer dieser Lärm, das Gewicht um den Hals und das dadurch scheuernde Lederband. Und warum das alles? Angeblich, damit man die Tiere im Nebel besser finden kann. Klar, das mag vor ein paar Jahren ja alles noch gegolten haben, aber im Zeitalter von Chip und GPS, da muss es doch andere Möglichkeiten geben, verlorene Schafe äh Kühe wiederzufinden.

Dieses Jahr ist mir das bei meinem Wanderurlaub in den Alpen zum ersten Mal so richtig bewusst geworden und ein bisschen googeln hat an den Tag gebracht, dass ich mit meiner Meinung da zwar nicht alleine da stehe, aber es anscheinend die Tierschutzverbände nicht wirklich interessiert. Und das wiederum kann ich überhaupt nicht verstehen.

Ganz pervers empfinde ich, dass ein Gericht in Österreich jetzt Kuhglocken verboten hat, aber nicht weil die armen Tiere leiden, sondern weil die Menschen in ihrer Nachtruhe gestört werden. Wie krank ist das denn bitte? Der Mensch kann sich Oropax in die Ohren stopfen, die Kuh aber hat gar keine Möglichkeit, sich gegen das schwere und laute Ungetüm um ihren Hals zu wehren.

Wissenswertes zum Thema Tierquälerei und Kuhglocken habe ich übrigens bei der IG Stiller gefunden, eine rOrganisation, die sich dem Lärmschutz von Menschen verschrieben hat. Diese schildern das Problem sehr umfassend, und haben zudem eine Befragung bei Tierschutzvereinen durchgeführt.

Und nun seid ihr dran, was meint ihr. Einfach abstimmen und/oder Kommentar hinterlassen.

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Einreiten ist Stress für junge Pferde

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Studie plädiert für Rücksichtnahme

Was echte Pferdeausbilder schon immer wussten ist erstmals wissenschaftlich belegt: Bei den ersten Trainingseinheiten eines uneingerittenen Pferdes mit Reitergewicht sind die Vierbeiner körperlich gestresst. Das zeigt eine Studie, die an der Veterinärmedizinischen Universität Wien und am Graf-Lehndorff-Institut für Pferdewissenschaften in Neustadt/Dosse durchgeführt wurde.

Die untersuchten Dreijährigen reagierten mit einem deutlich erhöhten Cortisolpegel im Speichel und veränderten Herzschlägen, sobald das erste Mal ein Reiter aufsaß. Möglicherweise interpretiert das Fluchttier Pferd das erste Aufsteigen als Angriff eines Raubtieres, so die Erklärung der Wissenschaftler.

Allerdings bauten sich die körperlichen Stresssymptome im Verlauf der Trainingseinheiten ebenso deutlich wieder ab. Die Pferde gewöhnten sich rasch daran, geritten zu werden. Das Stressniveau sank darüber hinaus mit der Anzahl ihrer Ausbildungsstunden – vorausgesetzt, dass diese fachlich korrekt durchgeführt wurden.

Daher warnen die Wissenschaftler vor mangelnder Sorgfalt oder falschem Umgang mit jungen, uneingerittenen Pferden. Schlechte Erfahrungen in dieser sensiblen Lernphase des Tieres könnten einen langfristigen Schaden in der Beziehung zwischen Pferd und Reiter anrichten.

Quelle: Dagmar Barkmann, www.aid.de

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Vikunjas –die kleinste lebende Kamelart ist vom Aussterben bedroht

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Im letzten Jahrhundert wurden diese Tiere fast ausgerottet. Erst nach der Einrichtung sogenannter Schutzgebiete erholten sich die Bestände langsam. Eigentlich gibt es schon seit 1825 ein Gesetz zum Schutz der Vikunjas, dem Symboltier von Peru. 1993 hatte man eine einzigartige Idee, die die Vikunjas vor Wilderern schützen sollte. Bei diesem Projekt, „ein geschorenes Vikunja ist ein gerettetes Vikunja“ geht es darum, dass einmal jährlich alle Vikunjas zusammen getrieben und geschoren werden. Das ganze ist sehr arbeitsaufwändig und auch stressig für die Tiere, aber ein geschorenes Vikunja ist uninteressant für Wilderer. Außerdem verdienen die Bergbauern mit der Wolle Geld und haben daher ein sehr großes Interesse am Schutz dieser Rasse. Weiterlesen

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