Vom Saarlandweizen zum Saarlandbrot
verfasst am 19. Juli 2010 von Andrea Juchem | 5 Kommentare
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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Vermarktungschancen für die Landwirtschaft im Saarland: Aus der Region für die Region” findet am
- Montag, dem 26.7.2010
- um 18.00 Uhr
- auf dem Baltersbacher Hof in Ottweiler
eine Podiumsdiskussion zum Thema Getreide statt.
Im Podium diskutieren der saarländische Wirtschaftsminister Christoph Hartmann, der Vorsitzende des Kreisverbandes Neunkirchen des Bauernverbandes Saar Dieter Hauter, der Landesinnungsmeister der saarländischen Bäcker Roland Schaefer und die Geschäftsführerin der Juchem-Gruppe Andrea Juchem.
Dabei sollen u.a. die Chancen eines saarländischen Brotes diskutiert werden. Aus der Einladung:
Schwenker – das ist eines unserer typisch saarländischen Lebensmittel. Aber warum sollten wir die Palette nicht noch erweitern, etwa um typisches „Saarlandbrot“? In unserem Bundesland hätten wir genügend Getreideanbauflächen, um unseren eigenen Bedarf zur Lebensmittelproduktion zu decken. Wie können wir es schaffen, eigene Brotsorten aus saarländischem Getreide zu vermarkten, hergestellt in saarländischen Bäckereien? Das diskutieren wir auf dem Baltersbacher Hof zusammen mit Erzeugern, Mühlenwirtschaft und Bäckerinnung.











5 Kommentare
Neuen Kommentar verfassenManfred Queisser
Liebe Andrea, guter Ansatz, aber ein dickes Brett…
die typisch saarländischen Nahrungsmittelhits wie Lyoner, Schwenker, Dibbelabbes usw. haben ihren langen Wurzeln in den Bergwerk- und Hüttenarbeiter-Essgewohnheiten.
Wie das Fladenbrot zum Döner – eine saarländische “Creation” zum Grill- oder Salatvergnügen ?
Am besten einen Wettbewerb unter den Bäckereien ausschreiben, öffentlich backen und probieren mit SR3 und Aktuellem Bericht. Was sich dann durchsetzt kann Chancen haben !
Schöne Sommerabende (evtl.mit dem Notebook auf der Terrasse) wünscht
Manfred Queißer
Monasophie
Seit Jahren hätte ich gerne die saarländischen Doppelweck auch zum Frühstück in München
Es gibt soviel geschmackvolles “Gebäck” im Saarland, das nicht nur innerhalb vermarktet sondern auch exportiert gehört.
Andrea Juchem
Vielen Dank für Eure Kommentare
@Manfred Queisser der Ansatz ist nicht nur ein tolles, schmackhaftes Brot zu kreieren, sondern auch ein Bewusstsein zu schaffen, dass die regionale Wirtschaft gefördert werden sollte, und so als Verbraucher auch Verantwortung zu übernehmen, dass die Erzeuger von ihrer Arbeit leben können. Also eine Art faire Produkte aus dem Saarland. Wenn es ihre Zeit zulässt können sie ja vielleicht am Montag vorbeischauen.
Im Prinzip ist es bei Ihnen ja ähnlich. Wenn man möchte, dass die Innenstadt lebendig ist und man dort einkaufen kann, dann muss man diese Geschäfte auch unterstützen und nicht nur bei dem Buchhändler im Netz einkaufen der mit a anfängt und mit zon aufhört.
@Monasophie das wäre ein echter Exportschlager
Aber ist es nicht auch schön, wenn man nicht überall alles bekommt, sondern es immer noch echte regionale Spezialitäten gibt auf die man sich freuen kann?
Alwin Theobald
Die Idee eines saarländischen Brotes finde ich klasse: Was könnte nachhaltiger sein, als regionale Produkte?
Das Saarlandbrot: Hergestellt aus Roggen und Weizen von den Äckern unserer heimischen Landwirte, gemahlen in saarländischen Mühlen, gebacken in der Bäckerei nebenan. Ganz ohne lange Transportwege.
Die mutige und offensive Vermarktung regionaler Produkte wäre die Chance, auch in einem Dorf unter 1.000 Einwohnern wieder einen Dorfladen etablieren zu können (ein Traum von mir, von dem ich nicht lassen kann
Regionale Erzeugnisse als Alleinstellungsmerkmal. Möglichst in einem Laden, in dem das kleine “Schwätzje” noch (oder wieder) alltäglich ist…
*träum*
P.S.: Wer ist eigentlich zur Podiumsdiskussion eingeladen?
Andrea Juchem
@Alwin Die Einladung ging vor allem an Landwirte und Bäcker, aber ich bin mir sicher, dass interessierte Verbraucher auch kommen können